<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[Schule Shared]]></title><description><![CDATA[Obsidian digital garden]]></description><link>http://github.com/dylang/node-rss</link><image><url>site-lib/media/favicon.png</url><title>Schule Shared</title><link/></image><generator>Webpage HTML Export plugin for Obsidian</generator><lastBuildDate>Wed, 09 Sep 2026 20:09:22 GMT</lastBuildDate><atom:link href="site-lib/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:09:21 GMT</pubDate><ttl>60</ttl><dc:creator/><item><title><![CDATA[01 Erbgänge]]></title><description><![CDATA[Klassische Genetik nach Gregor Mendel (Fachbegriffe):<img alt="Kreuzungsquadrat.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/kreuzungsquadrat.svg" target="_self"><br><img alt="Dihybrider Erbgang.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/dihybrider-erbgang.svg" target="_self">Die Mendelschen Regeln (Besonders Regel 2 und 3) sind statistisch, d.h. Die Zahlenverhältnisse treten nur bei sehr großen Versuchsgruppen auf
Uniformitätsregel Kreuzt man zwei Individuen, die in einem Merkmal homozygot sind, sind die Nachkommen der -Generation in diesem Merkmal gleich (uniform) Spaltungsregel Kreuzt man die Individuen der -Generation erneut untereinander, spalten sich die Phänotypen auf
Der in der -Generation fehlende Phänotyp tritt wieder auf
Das Verhältnis der Phänotypen ist ein einfaches Zahlenverhältnis (zB gelb:grün = 3:1) Unabhängigkeitsregel / Neukombinationsregel Im dihybriden Erbgang treten in neue Merkmalskombinationen auf
diese sind Kombination aus den Merkmalen der -Generation
Grund: Da Erbinformationen unabhängig vererbt werden, können sich die Merkmale vermischen <br><img alt="Unvollständige Dominanz.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/unvollständige-dominanz.svg" target="_self">
keine der beiden Allele ist dominant oder rezessiv
heterozygoten haben als Phänotyp eine Mischung der Phänotypen der einzelnen Allele zwei Allele sind dominant
wenn beide Allele auftreten, werden beide Merkmale gleichzeitig ausgebildet
]]></description><link>inhalt/22-vererbung/01-erbgänge.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/22 Vererbung/01 Erbgänge.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:09:10 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/kreuzungsquadrat.svg" length="0" type="image/svg+xml"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/kreuzungsquadrat.svg"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[02 Stammbäume]]></title><description><![CDATA[<img alt="Stammbäume Zeichnungen.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/stammbäume-zeichnungen.svg" target="_self">
mithilfe von Homologien kann die Verwandtschaft zwischen Arten bestimmt werdenKladogramm: Graph, der ähnlich zu einem Stammbaum ist, aber stattdessen die Verwandtschaft zwischen Arten, nicht einzelnen Individuen zeigt
Kladogramme können rechtwinklig oder gegabelt dargestellt werden
Jede Verzweigung besteht aus genau 2 Ästen (dichotome Verzweigung); die Äste treffen am Knotenpunkt zusammen
Am Ende jedes Astes steht eine rezente Art (heute lebende Art)
Es wird nicht dargestellt, wie groß die Unterschiede zwischen Arten sind
Keine zeitlichen Abstände dargestellt (Zeit kann nicht aus dem Diagramm gelesen werden)
entweder vertikal oder horizontal
Phylogramm: wie Kladogramm, aber das Ausmaß der Unterschiede wird dargestellt
Je länger die Linie, desto größer die entwickelten Unterschiede vom letzten gemeinsamen Vorfahren
=&gt; Linien enden auf unterschiedlichen Höhen, hat aber keine zeitliche Aussage
<br><img alt="Erstellen eines Kladogramms.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/evolution/erstellen-eines-kladogramms.svg" target="_self">
Ursprüngliche Merkmale: Merkmale, die sehr früh (vor Beginn des Stammbaums) entstanden sind (=&gt; sind meistens bei allen abgebildeten Arten zu finden)
Abgeleitete Merkmale: Merkmale, die später entstanden sind (=&gt; treten erst später im Stammbaum auf)
Mehrere Arten können auch das gleiche abgeleitete Merkmal unabhängig voneinander entwickeln
Regeln zum Erstellen eines Stammbaums Um herauszufinden, ob gleiche Merkmale auf einen gemeinsamen Vorfahren hindeuten, muss untersucht werden, ob sie homolog sind
Außengruppe: Art, die wenig Ähnlichkeiten zu den anderen gegebenen Arten hat =&gt; dient dazu, den letzten gemeinsamen Vorfahren zu ermitteln
Es muss festgestellt werden, welches Merkmal ursprünglich und welches Abgeleitet ist
Prinzip der sparsamsten Erklärung: Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, einen Stammbaum zu erstellen, muss die Variante genommen werden, die die wenigsten Neuentwicklungen voraussetzt Erstellen mithilfe eine Merkmalsmatrix Merkmale markieren, die nur bei einer einzigen Art vorkommen (im Bild grün)
Stammbaum erstellen: Folgende Schritte wiederholen, bis alle Arten verbunden sind: Arten, die alle unmarkierten Merkmale gleich haben, zu einer Gruppe verbinden
alle Merkmale markieren, die nur in einer Gruppe vorkommen (im Bild orange) Stammbaum zeichnen Gruppe mit den meisten Merkmalen oben rechts platzieren
Querstriche der Merkmale an die passenden Abstammungslinien setzen ]]></description><link>inhalt/23-evolution/02-stammbäume.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/23 Evolution/02 Stammbäume.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:08:50 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[10 Mutationen]]></title><description><![CDATA[Mutation: Veränderung der genetischen Information einer Zelle<img alt="Non-Disjunction.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/non-disjunction.svg" target="_self">
= Mutationen am Genom, also Veränderung der Anzahl der Chromosomen
Ursache: Fehlerhafte Verteilung der Chromosomen während der Meiose =&gt; Nicht-Trennung = Non-Disjunktion
Wenn es bei einer Geschlechtszelle mit zwei Chromatiden zur Befruchtung kommt, hat der Embryo homologe Chromosomen =&gt; Trisomie
Wenn es bei einer Geschlechtszelle mit einem Chromatiden zur Befruchtung kommt, hat der Embryo homologe Chromosomen =&gt; Monosomie
Folgen: Weil Chromosom häufiger / seltener vorkommt, werden Gene häufiger / seltener transkribiert =&gt; Proteinhaushalt gestört
Die meisten Formen der Genommutationen sind tötlich (Embryo innerhalb weniger Tage)
Eine Ausnahme ist Trisomie 21 (Chromosom 21 kommt 3 mal vor: 47, XY +21 oder 47, XX +21) =&gt; Down-Syndrom = Dauerhafte Veränderung der DNA eines einzelnen Gens
Punktmutation: eine Base wird verändert Substitution: Eine Base wird durch eine andere ersetzt stille Mutation: Triplett codiert für die selbe Aminosäure =&gt; Protein unverändert, keine Auswirkung
Missense Mutation: Eine andere Aminosäure wird eingebaut =&gt; kleine bis große Auswirkungen auf das Protein möglich
Nonsense Mutation: Triplett codiert für einen Stopp-Codon =&gt; Translation des Proteins wird frühzeitig unterbrochen, je nach Position meist funktionsloses Protein Insertion: Eine Base wird eingefügt =&gt; Rastermutation (Leseraster wird verschoben), je nach Position meist funktionsloses Protein
Deletion: Eine Base fällt weg =&gt; Rastermutation, je nach Position meist funktionsloses Protein Spontanmutationen: natürliche, zufällig auftretende Mutation (bei Säugetieren ca 60000 pro Tag)
Mutagene: Einwirkungen, die zu Mutationen führen Radioaktive Strahlung (Röntgen): Bruch des Einzel oder Doppelstrangs
Radioaktive Strahlung (UV): Zusammenschluss von Thymin-Basen zu Thymin-Dimeren
Basenanaloga: Chemische Stoffe, die anstelle von Basen eingebaut werden
Interkalierende Stoffe: Chemische Stoffe, die sich zwischen Basen anlagern (führt zur Rastermutation) Reparatur von DNA-Schäden fast alle Mutationen können vom Körper wieder repariert werden
wenn die DNA-Polymerase bei der Kopie der DNA fehler macht, korrigiert sie sie meist selbst
Postreplikationsreparatur: Enzyme finden falsche Nukleotide, schneiden sie raus und ersetzen sie durch passende
Exisionsreparatur: repariert andere Fehler Auswirkung der Mutation Somatische Mutation (Körperzelle) In einer Körperzelle, die sich nicht teilt: nur Auswirkung auf diese Zelle
In einer Somatischen Stammzelle: betrifft die Zelle und alle Tochterzellen
=&gt; werden nicht an Nachkommen vererbt Keimbahnmutation Keimbahn: direkte Abfolge der Zellen von der Zygote bis zu den Keimzellen
nur wenn Mutation auf der Keimbahn auftritt, wird sie an die Kinder vererbt ]]></description><link>inhalt/21-genetik/10-mutationen.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/10 Mutationen.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:08:36 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/non-disjunction.svg" length="0" type="image/svg+xml"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/excalidraw/biologie/vererbung/non-disjunction.svg"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[09 Zellzyklus]]></title><description><![CDATA[Zellzyklus:
<img alt="Zellzyklus.webp" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/zellzyklus.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;">
Mitose:<br>
<img alt="Mitose.webp" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/mitose.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;">
Lebenslauf einer Zelle ist an Funktion gebunden: Stammzellen teilen sich regelmäßig
differenzierte Zellen sind "Kinder" von Stammzellen, teilen sich aber nicht weiter (bleiben nach der Teilung in der -Phase) Zellzyklus einer teilenden Zelle: -Phase Zelle wächst
betreibt Stoffwechsel, um genügend Material zur Teilung zu besitzen S-Phase DNA wird Dupliziert -Phase Zelle wächst noch weiter an
Zellorgane werden verdoppelt Mitose Prophase (zu Beginn der Phase) DNA liegt verdoppelt in Arbeitsform vor
DNA wird zu Chromosomen verdichtet
Zentrosom: Apparat zur Aufteilung der DNA
Zellpol: Gegenüberliegende Bereiche der Zelle, an denen die neuen Zellkerne entstehen
Zentrosom wurde verdoppelt; je ein Zentrosom wandert zu einem Zellpol
Kernhülle löst sich auf
Zentrosome bilden Spindelfasern aus und heften sich an die Zentromere der Chromosomen Metaphase Spindelfasern bewegen die Chromosomen in die Äquatorialebene Anaphase 2-Chromatid-Chromosome werden getrennt
Die beiden Chromatiden werden von den Spindelfasern zu den beiden Polen gezogen Telophase An beiden Zellpolen ist jeweils in einfacher Chromosomensatz vorhanden
DNA wird in neue Zellkerne eingeschlossen
Spindelfasern lösen sich auf
Chromosomen wandeln sich wieder zu Chromatin Zytokinese Zellteilung
DNA liegt wieder in Arbeitsform vor , , - Phasen werden auch als Interphase zusammengefasst (keine tatsächliche Zellteilung, aber Vorbereitung darauf)
In der Interphase liegt die DNA in Arbeitsform vor: langgestreckte Chromatinfäden, die zum Ablesen der DNA gut sind
In der Mitose liegt die DNA in Transportform vor: DNA ist zu Chromosomen kondensiert, damit sie fehlerlos zwischen den Tochterzellen verteilt werden kann ungeschlechtliche Fortpflanzung bei Einzellern und manchen Pflanzenarten
Wachstum
Ersatz beschädigter / alter Zellen
<br><img alt="Spermatogenese und Oogenese.webp" src="attachments/bilder/biologie/vererbung/spermatogenese-und-oogenese.webp" target="_self" style="width: 600px; max-width: 100%;">
Zellteilung zur Herstellung von Geschlechtszellen (Spermien, Eizellen)
Grund für die Notwendigkeit der Meiose: Menschen besitzen jeweils einen diploiden Chromosomensatz (Chromosome kommen zwei mal vor)
Wenn Geschlechtszellen durch Mitose hergestellt würden, hätte das Kind 4 Chromosome
=&gt; Chromosome müssen nochmal halbiert werden Aus einer Urgeschlechtszelle werden 4 reife Geschlechtszellen eine Urspermienzelle wird bei der Spermatogenese zu 4 Spermien (23, X oder 23, Y)
eine Ureizelle wird bei der Oogenese zu einer plasmareichen Eizelle (wird befruchtet) und 3 plasmalosen Polkörperchen (werde abgebaut) <br><img alt="Meiose.webp" src="attachments/bilder/biologie/vererbung/meiose.webp" target="_self" style="width: 900px; max-width: 100%;">
erste Reifeteilung (Reduktionsteilung) =&gt; Trennung der homologen Chromosomen Prophase I / Metaphase I Bildung von Zwei-Chromatid-Chromosomen
Die homologen Chromosomenpaare werden gepaart
Crossing-Over möglich
Spindelapparat wird gebildet Anaphase I Chromosomen werden zu den Polen gezogen
homologe Chromosomenpaare werden getrennt Telophase I Zelle teilt sich, bildet vorübergehende Kernmembran, etc zweite Reifeteilung (Äquationsteilung) =&gt; Trennung der Schwesterchromatiden Prophase II / Metaphase II neuer Spindelapparat
Anordnung in die Äquatorialebene Anaphase II Chromatiden werden zu den Polen gezogen
Trennung der Chromatiden Telophase II Zellteilung
Bildung von Kernmembran und Zellmembran Ergebnis: 4 Tochterzellen
haploider Chromosomensatz
Ein-Chromatid-Chromosomen <br><img alt="Crossing Over.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/genetik/crossing-over.svg" target="_self">
geschlechtliche Fortpflanzung soll genetisches Material vermischen (Kinder der gleichen Eltern sollen trotz gleichem Genetischem Ausgangsmaterial unterschiedlich sein)
Mechanismen (bei der Meiose): Interchromosomale Rekombination: homologen Chromosome werden während Anaphase I zufällig verteilt
Intrachromosomale Rekombination: Austausch von Chromosomenabschnitten während Prophase I =&gt; Crossing Over
zufällige Verschmelzung von Spermienzelle und Eizelle ]]></description><link>inhalt/21-genetik/09-zellzyklus.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/09 Zellzyklus.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:07:31 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/grundlagen/zellzyklus.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/zellzyklus.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[01 DNA & RNA]]></title><description><![CDATA[<img alt="Molekularer Aufbau der DNA.webp" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/molekularer-aufbau-der-dna.webp" target="_self">
DNA ist ein Makro-Molekül
Aufgebaut in einer Doppelhelix (schraubenförmige, rechtsdrehende Polynukleotidstränge) Jede Helix ist eine Kette aus Nukleotiden
Desoxyribose-Zucker (5 Kohlenstoff-Atome =&gt; 1' bis 5')
<br><a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Base" data-href="01 DNA &amp; RNA#Base" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Base_0" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Base</a> hängt an 1'
Phosphat-Gruppe an 5' =&gt; Verbindet die einzelnen Zucker-Moleküle <br>Adenin, Thymin (Uracil bei <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA#RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#RNA_0" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">RNA</a>), Guanin, Cytosin
A+T und G+C bilden ein Paar (komplementär)
Gegenüberliegende Basen sind über Wasserstoffbrücken verbunden DNA endet mit Phosphat =&gt; 5'-Ende
DNA endet mit Zucker =&gt; 3'-Ende
Beide Stränge der DNA sind gegenläufig (antiparallel)
Leserichtung bei der Transkription: 3' zu 5' (am codierenden Strang)
<br><img alt="Nukleosome.webp" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/nukleosome.webp" target="_self" style="width: 600px; max-width: 100%;">
DNA-Doppelstrang liegt im Zellkern (teilweise) als Nukleosom vor
Histone: Histon: Protein, um das die DNA gewickelt ist
Nukleosom: DNA + Histon-Protein
Euchromatin: Bereich, in dem weniger Nukleosome vorliegen
Heterochromatin: Bereich, in dem viele Nukleosome dicht aneinander gepackt sind <br>DNA ist im Heterochromatin sehr dicht gepackt =&gt; nur schwer für <a data-tooltip-position="top" aria-label="04 Transkription" data-href="04 Transkription" href="inhalt/21-genetik/04-transkription.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Transkriptions-Proteine</a> zugänglich
<br>Je mehr Histone vorliegen, desto unwahrscheinlicher ist die Expression des Gens =&gt; <a data-tooltip-position="top" aria-label="06 Regulation der Genaktivität" data-href="06 Regulation der Genaktivität" href="inhalt/21-genetik/06-regulation-der-genaktivität.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Genregulation</a>
Chromatin: Alles, aus dem Chromosome bestehen (DNA, Histone, andere Proteine, die Teil der DNA sind)
<br><img alt="Kondensation der DNA.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/kondensation-der-dna.webp" target="_self" style="width: 800px; max-width: 100%;">
DNA wird bei der Zellteilung verdichtet
Chromatid: sehr dichtes, auf Histonen aufgewickeltes DNA-Molekül
Chromosom: besteht aus einem oder zwei identischen Chromatiden (1-Chromatid-Chromosom / 2-Chromatid-Chromosom)
Zentromer: hält die Beiden Schwesterchromatiden bei 2-Chromatid-Chromosomen zusammen
Entstehung von Chromosomen
<br><img alt="Funktionsbereiche der DNA.svg" src="attachments/excalidraw/biologie/genetik/funktionsbereiche-der-dna.svg" target="_self">
Abschnitt der DNA
<br>Aus einem Gen wird eine <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">RNA</a>
Genexpression: Umwandung von genetischer Information in ein Genprodukt
<br>RNA ist eine Kopie eines <a data-tooltip-position="top" aria-label="Gene" data-href="#Gene" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Gene_0" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Genes</a>.
Bestandteil von Ribosomen (ribosomale RNA =&gt; rRNA)
Botenstoff zwischen DNA und Ribosomen (messenger RNA =&gt; mRNA)
Übertragung von Aminosäuren zu dem Ribosomen (transfer RNA =&gt; tRNA) Zytogenetik: Untersuchung genetischer Strukturen und Vorgänge
Karyogramm: Foto von allen Chromosomen einer Zelle (im maximal aufgewickelten Zustand, nach Größe geordnet)
Autosom: Körper-Chromosome, sind bei Mann und Frau gleich (22 Paare bei Menschen)
Gonosom: Bestimmt das Geschlecht (1 Paar bei Menschen: XX = Weiblich; XY = Männlich)
haploider Chromosomensatz: jedes Chromosom kommt einmal vor
diploider Chromosomensatz: jedes Chromosom kommt zweimal vor (= homologe Chromosomenpaare) (1 von Mutter; 1 von Vater)
Chromosomensatz: Ein Exemplar von jedem Chromosomentyp. Bei Menschen: 22 Autosome und 1 Gonosom Schreibweise: 44, XX oder 44, XY ]]></description><link>inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/01 DNA &amp; RNA.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:04:57 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[INFO]]></title><description><![CDATA[Der Biologie-Stoff, den ich (Dennis Koch) im Verlauf der Oberstufe zusammengestellt und auch später zum lernen verwendet habe.
Ohne Garantie auf Korrektheit!
Inhalt: von mir zusammengeschriebener Stoff
Bio-nickl: Von einem Lehrer erstellte, sehr ausführliche Stoffsammlung
]]></description><link>info.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/INFO.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 19:52:03 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[08 Kosten-Nutzen-Analyse]]></title><description><![CDATA[
Jedes Verhalten hat Kosten und Nutzen
Kosten: zB verwendete Energie, Lebensgefahr, ...
Nutzen: zB Versorgung mit Nahrung, Steigerung der reproduktiven Fitness
Kosten-Nutzen-Analyse: Versuch, die Kosten eines Verhaltens mit den Nutzen zu vergleichen =&gt; Bestimmen, warum ein Verhalten biologisch Sinnvoll ist, bzw. Vergleich von verschiedenen Verhaltensmöglichkeiten
adaptiver Wert: evolutionärer Nutzen von Verhalten. Je höher die Nutzen und niedriger die Kosten, desto größer der adaptive Wert
evolutionär stabiles Verhalten: Verhalten, das die Fitness einer Population erhöht / erhält
Selektion bevorzugt Verhalten mit hohem adaptivem Wert Optimalitätsmodell: graphische Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen zur Ermittlung des optimalen Verhaltens
Komponenten eines Optimalitätmodells Währung, die für ein Verhalten bezahlt werden muss (zB Energie, Zeit, Risiko von Verletzung)
Körperliches Limit, das nicht überschritten werden kann (zB Größe des Magens, Tragbarkeit der Flügel)
Variable, die durch die Wahl des Verhaltens verändert wird (zB Wahl der Reviergröße, Wahl der Größe der Beute) <img alt="Optimalitätsmodell.webp" src="attachments/bilder/biologie/evolution/optimalitätsmodell.webp" target="_self" style="width: 600px; max-width: 100%;">
Im folgenden Diagramm sind die Kosten zusammengefasst. Als Nutzen ist die von der Amselfamilie verwertbare Menge an Nahrung eingetragen (die Kurve erreicht einen maximalen Wert, weil die Tiere nicht mehr als eine bestimmte Menge verzehren können). Das Revierverhalten hat nur dann einen adaptiven Wert, wenn der Nutzen die Kosten übersteigt (= Bereich zwischen A und B). Das Optimum liegt dort, wo zwischen A und B die Differenz zwischen Kosten und Nutzen am größten ist (= O). <br><img alt="Optimalitätsmodell Elch.webp" src="attachments/bilder/biologie/evolution/optimalitätsmodell-elch.webp" target="_self" style="width: 600px; max-width: 100%;">
Um den Energiebedarf des Körpers zu decken, müssen Elche genügend Landpflanzen äsen; um ihren Mineralsalzbedarf zu decken, müssen sie genügend Wasserpflanzen verzehren. Der kleine Pansen begrenzt die Nahrungsmenge, die maximal aufgenommen werden kann.
]]></description><link>inhalt/23-evolution/08-kosten-nutzen-analyse.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/23 Evolution/08 Kosten-Nutzen-Analyse.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 19:38:33 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/evolution/optimalitätsmodell.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/evolution/optimalitätsmodell.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[03 Angepasstheit bei Konkurrenz]]></title><description><![CDATA[Konkurrenz: herrscht immer vor, hat aber negative Auswirkungen =&gt; nicht-konkurierende Interaktionen sind erfolgreich, da keine Energie für Konkurrenzkampf verschwendet wird<img alt="Toleranz-kurve.webp" src="attachments/bilder/biologie/ökologie/toleranz-kurve.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;">
Jedes Lebewesen hat eine bestimmte Toleranz gegenüber eines Umweltfaktors (Temperatur, Feuchtigkeit, ...) =&gt; Toleranzbereich
grüner Bereich: Optimum =&gt; Lebewesen kann besonders gut überleben / fortpflanzen
roter Bereich: keine Fortpflanzung =&gt; Lebewesen ist stark eingeschränkt und kann bestimmte Aktivitäten nicht mehr durchführen
Grenzen des roten Bereichs sind Minimum / Maximum =&gt; darüber hinaus kann das Lebewesen nicht mehr überleben
Unterschiede zwischen Arten Lage des Optimums
Größe des Toleranzbereiches Spezialisten = geringe Toleranz
Generalisten = hohe Toleranz <br><img alt="potenz.webp" src="attachments/bilder/biologie/informationsverarbeitung/potenz.webp" target="_self" style="width: 800px; max-width: 100%;">
Toleranzkurve gilt nur unter Idealzuständen
bei Konkurrenz gewinnt ein Organismus in einem Bereich, ein anderer in einem anderen Bereich
ökologische Potenz: in welchem Bereich eines abiotischen Faktors kann sich ein Lebewesen bei Konkurrenz durchsetzen
<br><img alt="ökogramm.webp" src="attachments/bilder/biologie/ökologie/ökogramm.webp" target="_self" style="width: 800px; max-width: 100%;">
Ökogramm: 2D-Grafik, Beziehung zwischen zwei abiotischen Faktoren
Herrschaftsbereich: in diesem Bereich kann sich die Pflanze bei Konkurrenz gegen andere Pflanzen durchsetzen ökologische Nische = alle abiotischen &amp; biotischen Faktoren, die mit einer Art wechselwirken
Einnischung: eine Art verwendet nur einen Teil der vorhandenen Ressourcen unterscheidet sich somit von anderen Arten im gleichen Ökosystem
Beispiel: ein Raubfisch frisst nur bestimmte Fischarten, obwohl es noch viele andere gibt
dadurch, dass eine Art freiwillig bestimmte Ressourcen nicht anfasst, vermeidet es, mit anderen Arten in Konkurrenz zu geraten Nahrungsnische: Einnischung bewüglich der Nahrung zB: Bestimmte Insekten sammeln Nektar nur von bestimmten Blumen ]]></description><link>inhalt/33-ökologie/03-angepasstheit-bei-konkurrenz.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/33 Ökologie/03 Angepasstheit bei Konkurrenz.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 19:30:39 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/ökologie/toleranz-kurve.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/ökologie/toleranz-kurve.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[05 Stoffwechselregulation (Enzyme)]]></title><description><![CDATA[
Enzymaktivität: Menge an umgesetztem Substrat pro Zeit
Reaktionsgeschwindigkeit abhängig von Konzentration an Substratmolekülen
Konzentration an Enzymen
Temperatur
Menge an Hemmstoffen Reaktionsgeschwindigkeit hat ein Maximum (sobald alle Enzyme beschäftigt sind) Maximum: Je höher die Substratkonzentration, desto höher die Reaktionsgeschwindigkeit (bis zum Maximum)
Nähert sich dem Maximum an, aber erreicht es nie (Asymptote)
=&gt; unmöglich exakt zu messen
=&gt; messen der halben Maximalgeschwindigkeit
Konzentration an Substrat. bei der die Geschwindigkeit die Hälfte vom Maximalen ist: Michaelis-Menten-Konstante Kompetitiv:
<img alt="kompetitive Hemmung.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/kompetitive-hemmung.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;">
Allosterisch:<br>
<img alt="allosterische Hemmung.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/allosterische-hemmung.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;">
Reversibel (wieder Umkehrbar) / Irreversibel (nicht wieder Umkehrbar, meistens bei Giften)
es kann auch sein, dass ein Produkt als Hemmstoff wirkt meistens Endprodukt nach mehreren Zwischenschritten
häufig bei nicht-kompetitiver Hemmung
Sinnvoll, da nur eine bestimmte Menge vom Produkt hergestellt wird (sobald zu viel vorhanden ist, wird Produktion gedrosselt)<br>
<img alt="Enzymaktivität.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/enzymaktivität.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;"> kompetitive Hemmung (Hemmungstyp I) Ein Molekül, was aussieht wie ein Substrat bindet an das aktive Zentrum vom Enzym
=&gt; Enzym ist blockiert und kann Reaktion nicht katalysieren
kompetitiv, weil es mit dem Substrat um die vorhandenen Enzyme kämpft
je höher die Substratkonzentration, desto weniger effektiv / desto mehr Hemmstoff wird gebraucht nicht-kompetitive Hemmung (Hemmungstyp II) nicht kompetitiv, da Hemmstoff nicht mit Substrat um Enzyme kämpfen muss
Enzym wird von aktiver Form in inaktive Form geschaltet
=&gt; Effektivität der Hemmung ist unabhängig von Substratkonzentration allosterische Regulation Spezialfall der nicht-kompetitiven Hemmung
Enzym besitzt eine weitere Stelle, an dem ein allosterisches Effektor-Molekül andocken kann
wenn der Effektor bindet, wird das Enzym verformt (Strukturänderung)
=&gt; aktives Zentrum des Enzyms verformt sich
Effektor kann entweder Hemmstoff oder Aktivator sein als Hemmstoff Substrat kann nicht mehr per Schlüssel-Schloss-Prinzip binden
Enzym ist in inaktiver Form
Enzym kann nicht mehr katalysieren als Aktivator Substrat kann jetzt andocken
Enzym ist in aktiver Form
Enzym kann katalysieren Je nach Art schaltet es das Enzym in aktive / inaktive Form ]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/05-stoffwechselregulation-(enzyme).html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/05 Stoffwechselregulation (Enzyme).md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 19:18:26 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[06 Regulation der Genaktivität]]></title><description><![CDATA[Regulation der Genaktivität ermöglicht Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen, Differenzierung von Zellen
differenzierte Genaktivität: in unterschiedlichen Zellen wird jeweils nur ein Teil der Gene exprimiert
differenzierte Zelltypen: Verschiedene Zelltypen (zB Muskeln, Immunzellen) unterscheiden sich deutlich in ihrer Proteinzusammensetzung
konstitutive Gene: sind immer aktiv, werden mit gleicher Geschwindigkeit exprimiert
regulierte Gene: werden unter verschiedenen Bedingungen (Nahrung, Alter, Krankheit, ...) An- und Abgeschaltet nur bei <a data-tooltip-position="top" aria-label="Grundwissen &gt; Arten von Lebewesen" data-href="Grundwissen#Arten von Lebewesen" href="inhalt/grundwissen.html#Arten von Lebewesen" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Eukarioten</a>
Durch die verschiedenen Regulationsmöglichkeiten kann der Stoffwechsel flexibel an veränderte Umweltbedingungen angepasst werden
Ebenen: DNA-Ebene <br>Beeinflussung der Transkriptionswahrscheinlichkeit durch <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Makroskopischer Aufbau" data-href="01 DNA &amp; RNA#Makroskopischer Aufbau" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Makroskopischer Aufbau" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Chromatin-Dichte</a>
<br>Einschränkung der Allgemeinen Transkriptionsfaktoren während der <a data-tooltip-position="top" aria-label="04 Transkription &gt; Ablauf der Transkription" data-href="04 Transkription#Ablauf der Transkription" href="inhalt/21-genetik/04-transkription.html#Ablauf der Transkription" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Transkription</a> (zB: wenn allg. Transkriptionsfaktoren fehlen, kann keine Transkription stattfinden)
<br>Regulation durch spezifische Transkriptionsfaktoren während der <a data-tooltip-position="top" aria-label="04 Transkription &gt; Ablauf der Transkription" data-href="04 Transkription#Ablauf der Transkription" href="inhalt/21-genetik/04-transkription.html#Ablauf der Transkription" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Transkription</a> RNA-Ebene <br>Veränderung oder Abbau der <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Arten von RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA#Arten von RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Arten von RNA" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">mRNA</a> =&gt; Verhinderung der <a data-tooltip-position="top" aria-label="05 Translation" data-href="05 Translation" href="inhalt/21-genetik/05-translation.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Translation</a> Protein-Ebene Abbau des Proteins
<br>strukturelle Modifikation des Proteins (zB: <a data-tooltip-position="top" aria-label="05 Stoffwechselregulation (Enzyme)" data-href="05 Stoffwechselregulation (Enzyme)" href="inhalt/32-stoffwechsel/05-stoffwechselregulation-(enzyme).html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Regulation der Enzymaktivität</a>) Epigenetik: Regulation der Genaktivität, die auf Tochterzellen vererbbar ist, aber ohne direkte Veränderung der Basensequenz
Epigenom: Alle Epigenetischen Veränderung in einer Zelle
Ermöglicht Differenzierung der Zellen, indem nicht benötigte Teile der DNA deaktiviert werden
<br><img alt="Methylierte DNA.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/methylierte-dna.webp" target="_self"><br>
<img alt="Methylierung.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/methylierung.webp" target="_self">
Methylgruppe wird an Cytosin gebunden (mithilfe vom Enzym DNA-Methyltransferase)
Methylierungsmuster wird bei Replikation übernommen =&gt; wird an Tochterzellen weitergegeben
CpG (Methylierbarer Bereich): Bereich der DNA, an den Methylgruppe binden kann
CpG ist im Promotor-Bereich eines Gens häufig =&gt; CpG-Insel
<br>Je mehr Methylierung im Promotor-Bereich ist, desto unwahrscheinlicher ist die <a data-tooltip-position="top" aria-label="04 Transkription" data-href="04 Transkription" href="inhalt/21-genetik/04-transkription.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Transkription</a>.
Je nach Umwelteinfluss wird Methylierung hinzugefügt oder wieder entfernt
Epigenetische Uhr: mit steigendem Alter sinkt die gesamte Menge an Methylierung in allen Zellen Bestimmung des Alters möglich
Veränderung der Zellen =&gt; Typische Alterserscheinungen <br><img alt="Barr-Körperchen.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/barr-körperchen.webp" target="_self">
Weibliche Säugetiere besitzen 2 X-Chromosome =&gt; eins wird deaktiviert um übermäßige Genexpression zu vermeiden
Während der frühen Embryonalen Entwicklung läuft in allen Zellen Folgender Prozess ab: Auf dem X-Chromosom befindet sich Xist-RNA
Xist-RNA wird abgelesen und heftet sich zufällig an eins der beiden X-Chromosome
<br>Kettenreaktion führt dazu, dass sich die DNA stark verdichtet (<a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Makroskopischer Aufbau" data-href="01 DNA &amp; RNA#Makroskopischer Aufbau" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Makroskopischer Aufbau" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Heterochromatin</a>) =&gt; DNA kann nicht mehr abgelesen werden
X-Chromosom wird zu einem Barr-Körperchen Wird von den Embryonalen Stammzellen an alle anderen Zellen des Körpers vererbt
]]></description><link>inhalt/21-genetik/06-regulation-der-genaktivität.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/06 Regulation der Genaktivität.md</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 19:16:58 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[02 Genetischer Code]]></title><description><![CDATA[<img alt="Code-Sonne.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/code-sonne.webp" target="_self">
<br>Genetischer Code = Gesamtheit aller <a data-tooltip-position="top" aria-label="02 Genetischer Code &gt; Codon" data-href="02 Genetischer Code#Codon" href="inhalt/21-genetik/02-genetischer-code.html#Codon_0" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Codons</a>
<br>Beschreibt, wie <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">DNA</a> zu <a data-tooltip-position="top" aria-label="03 Peptidketten" data-href="03 Peptidketten" href="inhalt/21-genetik/03-peptidketten.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Proteinen</a> übersetzt wird (<a data-tooltip-position="top" aria-label="05 Translation" data-href="05 Translation" href="inhalt/21-genetik/05-translation.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Translation</a>)
Besondere Codons sind Start und Stopp =&gt; beschreiben die Länge eines Proteins
Triplett-Code (je 3 Basen entsprechen einer AS bzw einer Anweisung)
Eigenschaften:
eindeutig: jedes Triplett codiert eindeutig eine AS
universell: fast alle Lebewesen nutzen gleiche Codierung
redundant: eine AS wird durch mehrere Tripletts codiert
kommafrei: keine Lücken zwischen den Tripletts
nicht überlappend: jede Base ist Bestandteil eines Codons
ein mRNA Basentriplett<br>
Beispiel (siehe <a data-tooltip-position="top" aria-label="04 Transkription" data-href="04 Transkription" href="inhalt/21-genetik/04-transkription.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Transkription</a>):
<br>Codierender DNA-Strang (<a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Richtung der DNA" data-href="01 DNA &amp; RNA#Richtung der DNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Richtung der DNA" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Richtung: 3' =&gt; 5'</a>): GCA
mRNA: CGU (= Codon)
Aminosäure: Arg
]]></description><link>inhalt/21-genetik/02-genetischer-code.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/02 Genetischer Code.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 22:05:46 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/genetik/code-sonne.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/genetik/code-sonne.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[01 biotische und abiotische Faktoren]]></title><description><![CDATA[
abiotische Umweltfaktoren: Einfluss der unbelebten Umwelt Temperatur
Lichtstärke
Luftfeuchtigkeit
Niederschlagsmenge
Windgeschwindigkeit
Chemische Parameter (Konzentration von bestimmten Stoffen, pH-Wert, ...) Biotop abgegrenztes Gebiet
gekennzeichnet durch chemische / physikalische Bedingungen
=&gt; Bereich mit bestimmten abiotischen Umweltfaktoren
Lebewesen, die da Leben sind an die abiotischen Faktoren, sowie an die biotischen Faktoren (andere Lebewesen) angepasst biotische Umweltfaktoren: Einfluss eines Lebewesen auf ein anderes
intraspezifisch: innerhalb einer Art
interspezifisch: zwischen Arten
Biozönose: alle Lebewesen, die in einem Biotop leben
Arten der Interaktion: Prädation Eine Art ernährt sich von einer anderen (Tötet / schädigt sie)
Carnivorie: Raubtier jagt lebende Beute
Herbivorie: Pflanzenfresser frisst Pflanze (immer noch Prädation, weil Pflanze geschädigt wird)
Parasitismus: Parasit befällt Wirt und lebt auf dessen Kosten Symbiose Beide Arten haben eine Vorteil
Beispiel: Mykorrhiza (Pilze) tauschen Stoffe mit Pflanzenwurzeln aus Koexistenz Friedliches Zusammenleben (ignorieren sich gegenseitig) Ökosystem: Biotop + Biozönose
kann Unterschiede innerhalb geben, zB Stockwerkbau im Wald
offenes System: Austausch mit der Umgebung (Sonnenstrahlung, Wanderbewegung von Lebewesen, ...)
=&gt; verschiedenes Mikroklima, etc
Biodiversität: viele verschiedene Arten müssen vorhanden sein, ansonsten Überpopulation einer Art
Intensiv genutzte Flächen (Getreidewiesen, Monokulturen) haben geringere Biodiversität und sind anfälliger für Überpopulation von Schädlingen
<img alt="Nahrungsnetz.webp" src="attachments/bilder/biologie/ökologie/nahrungsnetz.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;">
Nahrungskette: klare Hierarchie (einer frisst den Nächsten)
Nahrungsnetz: vernetztere Nahrungsbeziehungen (zB zwei Arten jagen sich gegenseitig, eine Art frisst Pflanzen und Insekten =&gt; deutlich häufiger)
Stoffkreislauf
Teile des Netzes Produzenten Bauen energiereiche Stoffe auf
zB Pflanzen, Algen
Trophieebene = Nahrungsebene Konsumenten Ordnung = Pflanzenfresser Ordnung = Pflanzenfresser-Fresser ... Destruenten bauen abgestorbene Materialien ab, stellen Mineralien für Produzenten bereit =&gt; Stoffkreislauf wird geschlossen
Pilze, Bakterien, Insekten, Aasfresser <br><img alt="Zeigerwerte.webp" src="attachments/bilder/biologie/ökologie/zeigerwerte.webp" target="_self">
Bioindikatoren: Lebewesen, die nur unter bestimmten Umweltbedingungen leben =&gt; lässt Rückschlüsse auf die herrschenden Umweltbedingungen zu
Zeigerwert (1-9) Zeigt, wie gut sich der Organismus unter dem Umweltfaktor durchsetzen kann
Beispiel: Temperatur 1=wächst bei sehr geringer Temperaturen
5=wächst bei moderaten Temperaturen
9=wächst bei sehr hohen Temperaturen Wenn Pflanze unabhängig von dem Umweltfaktor wächst: x Verwendung wenn Pflanze mit Zeigerwert 1 (bei F: Feuchtigkeit) in einem Bereich wächst, dann muss es in diesem Bereich trocken sein (sonst würde die Pflanze da nicht wachsen) =&gt; Bioindikator für Trockenheit
Für genauere Messung: alle Pflanzen in einem Gebiet erfassen
Durchschnitt der Zeigerwerte bestimmen =&gt; Mittelwert ist ein ungefährer Wert für zB Feuchtigkeit ]]></description><link>inhalt/33-ökologie/01-biotische-und-abiotische-faktoren.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/33 Ökologie/01 biotische und abiotische Faktoren.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 21:50:15 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/ökologie/nahrungsnetz.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/ökologie/nahrungsnetz.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[08 Mitochondrium]]></title><description><![CDATA[Mitochondrium: Zellorganell, in dem ein großer Teil der Zellatmung stattfindet
Kompartimentierung: Unterteilung in verschiedene abgegrenzte Teile =&gt; Reaktionen, die verschiedene Bedingungen voraussetzen können unabhängig voneinander ablaufen
Austausch von Stoffen mit der Zelle ist streng reguliert
Ablauf des Aeroben Stoffwechsels: Pyruvat (Anion der Brenztraubensäure) diffundiert durch die äußere Mitochondrienmembran in den Intermembranraum
durch Carrier gelangt es in die Matrix
weiterer Abbau von BTS in der Matrix und der inneren Membran
Produkte verlassen das Mitochondrium über die Membran (Teil kann weiter verarbeitet werden, wird über Blut abtransportiert) <img alt="mitochondrium.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/mitochondrium.webp" target="_self">
DNA (ist ein vollständig unabhängiger Teil der Zelle)
äußere Mitochondrienmembran (lässt kleine und mittelgroße Moleküle ungehindert hindurch)
innere Mitochondrienmembran (Strenge Kontrolle des Stoffstransports)
Ribosome (kann dank vorhandener DNA eigene Proteine herstellen)
Cristae: Einstülpungen zur Oberflächenerweiterung
Intermembranraum (Bereich zwischen inneren und äußeren Membran)
mitochondriale Matrix (Zellplasma des Mitochondriums)
]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/08-mitochondrium.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/08 Mitochondrium.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 21:12:20 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/mitochondrium.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/mitochondrium.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[02 Nervenzellen]]></title><description><![CDATA[
Gliazellen umwickeln das Axon
Ernähren und schützen die Nervenzelle
Schwannzellen sind besondere Art von Gliazellen. (kommen nur bei Wirbeltieren außerhalb des Gehirns und Rückenmarks vor)
Wenn nur einfach umhüllt: nicht-myelinisiert / marklos
myelinisierung (markhaltig) Axon mehrfach von der Gliazelle / Schwanzelle umwickelt
bildet Myelinscheide
wirkt elektrisch isolierend
Informationsweiterleitung wird stark beschleunigt <img alt="Nervenzelle.jpg" src="attachments/bilder/biologie/informationsverarbeitung/nervenzelle.jpg" target="_self" style="width: 900px; max-width: 100%;"> bis Im Zellinneren: (Kalium, Kalium-Leckkanäle sind immer geöffnet) (große organische Anionen, können die Membran nicht passieren) Im Zelläußeren: (Natrium, wird aktiv aus der Zelle gepumpt, strömen bei einem AP in die Zelle) (Chlor, kann die Membran nicht passieren) Kalium diffundiert nach außen =&gt; außen mehr als innen =&gt; Innenraum der Zelle negativ geladen (Potentialdifferenz)
Kalium möchte nach außen diffundieren, aber elektrostatische Kraft zieht sie an (sind Positiv geladen, Zellinneres ist negativ) =&gt; Kräftegleichgewicht (Ruhepotential)
Die Natrium-Kalium-Pumpe pumpt Natrium aus der Zelle, um Ruhepotential aufrechtzuerhalten (oder nach AP wiederherzustellen)
<br><img alt="Aktionspotential Diagramm.jpg" src="attachments/bilder/biologie/informationsverarbeitung/aktionspotential-diagramm.jpg" target="_self"><br>
<img alt="AP Weiterleitung.jpg" src="attachments/bilder/biologie/informationsverarbeitung/ap-weiterleitung.jpg" target="_self">
AP (Aktionspotential) = ein Signal in der Nervenzelle Bei starker Depolarisation (über Schwellenwert)
Entsteht im Axonhügel
Dauert 1-2 ms
Alles-oder-nichts (Ist entweder voll ausgelöst, oder garnicht) Aufbau von AP: Schwellenwert wird überschritten =&gt; Natrium-Kanäle öffnen sich
durch die einströmenden wird das Zellinnere positiv =&gt; noch mehr Natrium-Kanäle öffnen sich
starke Depolarisation (AP); Zellinnere: positiv geladen und viele nach kurzer Zeit: Repolarisation beginnt, indem -Kanäle geöffnet werden
weil außen negativ ist und die Anzahl der in der Zelle sehr hoch ist, strömen sie nach außen
Natrium-Kanäle schließen sich, aber strömen immer noch nach draußen
=&gt; Zellinnere wird stark negativ (Hyperpolarisation)
Refraktärzeit (Absolut / Relativ): Na-Kanäle bleiben Deaktiviert, kein AP möglich
wieder im Ruhepotential Weiterleitung vom AP im Axon Ersten Natrium-Kanäle werden im Axonhügel geöffnet
Natrium-Ionen strömen ein
Durch den Spannungsunterschied öffnen sich die benachbarten Natrium-Kanäle (Tor 1)
Nach einer Zeit schließt sich das Zeitgesteuerte Tor 2 =&gt; Kanal inaktiviert
Weil die Kanäle in der Nähe das Axonhügels inaktiviert sind, wandert das Signal nur Richtung Synapse
so lange die Kanäle inaktiviert sind: Refraktärzeit Codierung von Informationen durch APs absolute Refraktärphase: kein AP möglich
relative Refraktärphase: AP möglich, aber sehr starker Reiz notwendig
Unidirektionalität: elektrisches Signal kann nur in eine Richtung geleitet werden
Stärke: Frequenz der APs (aufgrund Refraktärzeit max 1kHz)
Dauer: Menge / Dauer der APs kontinuierliche Erregungsleitung Ein AP aktiviert mehrere benachbarte Na-Ionenkanäle (werden übersprungen)
Um die Erregung komplett durch das Axon zu leiten, muss in geringer Entfernung ein weiteres AP entstehen
kontinuierliche Erregungsleitung bedeutet, dass viele APs hintereinander in einer Nervenzelle stattfinden, bis das Signal die Synapse erreicht saltatorische Erregungsleitung gleiches Prinzip wie kontinuierliche Erregungsleitung, aber AP springt von Schnürring zu Schnürring
Kann AP mit einer höheren Geschwindigkeit weiterleiten als kontinuierliche Erregungsweiterleitung Je größer das Axon, desto schneller wandert die Erregung (noch schneller, wenn myelisiert)
]]></description><link>inhalt/31-informationsverarbeitung/02-nervenzellen.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/31 Informationsverarbeitung/02 Nervenzellen.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 21:11:35 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/informationsverarbeitung/nervenzelle.jpg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/informationsverarbeitung/nervenzelle.jpg"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[03 Peptidketten]]></title><description><![CDATA[
Peptidbindung: Verknüpfung von Aminosäuren Reihenfolge wird durch die <a data-tooltip-position="top" aria-label="05 Translation" data-href="05 Translation" href="inhalt/21-genetik/05-translation.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Aminosäurensequenz</a> angegeben
Amino-Gruppe der einen AS bindet an die Carboxy-Gruppe der anderen AS
Die erste und letzte AS einer Kette haben Gruppen ohne Bindung AS mit freier Amino-Gruppe: N-Terminus
AS mit freier Carboxy-Gruppe: C-Terminus
<br>=&gt; Richtung des AS-Sequenz ist fest definiert (siehe <a data-tooltip-position="top" aria-label="05 Translation" data-href="05 Translation" href="inhalt/21-genetik/05-translation.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Translation</a>) Peptidkette: Kette von Aminosäuren 2 AS = Dipeptid
bis 10 AS = Oligopeptid
bis 100 AS = Polypeptid
ab 100 AS = Protein Grundbaustein von Proteinen
Aufbau: ein zentrales C-Atom mit 4 Bindungen: Amino-Gruppe
Carboxy-Gruppe
Wasserstoff
Rest (bei jeder AS unterschiedlich) polar oder unpolar (abhängig vom Rest)
sauer oder basisch (abhängig vom Rest)
es existieren 20 Stück: 11 können vom menschlichen Körper hergestellt werden =&gt; nicht essenziell
9 müssen über Nahrung aufgenommen werden =&gt; essentiell <br> <img alt="strukturebene Proteine.webp" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/strukturebene-proteine.webp" target="_self" style="width: 700px; max-width: 100%;">
Primärstruktur Aminosäurensequenz
Verknüpfung der AS zu einer Peptidkette
Entstehung der Struktur durch: Peptidbindungen Sekundärstruktur wiederholende räumliche Anordnung einzelner Abschnitte
-Helix (Schrauben) oder -Faltblatt (Falten)
Entstehung der Struktur durch: Wasserstoffbrücken Tertiärstruktur weitere Faltungen
tatsächliche räumliche Struktur des Proteins
Entstehung der Struktur durch: Wechselwirkungen oder chemische Bindungen zwischen den Aminosäureresten Quartärstruktur nur bei zusammengesetzten Proteinen
zusammensetzen von mehreren Peptid-Ketten / Einbau anderer Moleküle
Entstehung der Struktur durch: Wechselwirkungen oder chemische Bindungen (zu anderen Peptid-Ketten oder Molekülen) Genotyp: Genetisches Material
Phänotyp: sichtbares Erscheinungsbild
<br><img alt="Genwirkkette.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/genwirkkette.webp" target="_self">
Abfolge mehrerer Stoffwechselreaktionen, die von Genprodukten gesteuert werden]]></description><link>inhalt/21-genetik/03-peptidketten.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/03 Peptidketten.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 19:26:04 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[09 Zellatmung]]></title><description><![CDATA[<img alt="Zellatmung.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/zellatmung.webp" target="_self">
Zellatmung: Abbau von Glucose unter Verwendung von Sauerstoff (Aerob)
4 Teilbereiche (Siehe Bild)
Verbrennen der Glucose, aber ohne Flamme; stattdessen kontrollierte enzymgesteuerte Reaktionen
Kontrollierter Austausch von Elektronen nimmt auf und wird zu (ähnlich zu bei der Photosynthese) nimmt auf und wird zu (ähnlich zu , aber mit höherem Bestreben, Elektronen aufzunehmen)
energiereiche Zwischenspeicher
werden benutzt um Sauerstoff zu reduzieren ( =&gt; )
können wieder regeneriert werden (ähnlich wie ATP) <br>siehe <a data-tooltip-position="top" aria-label="06 Glykolyse" data-href="06 Glykolyse" href="inhalt/32-stoffwechsel/06-glykolyse.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Glykolyse</a><br><img alt="oxidative Decarboxylierung.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/oxidative-decarboxylierung.webp" target="_self">
findet in der Matrix des Mitochondriums statt
großer Enzymkomplex PDH katalysiert die gesammte Reaktion
Edukte Pyruvat (elektrisch negativ geladene Brenstraubensäure)
Coenzym A (Teil eines Enzyms, das nicht aus Proteinen besteht) (Zur Aufnahme von Elektronen) Produkte (wird als Abfallprodukt ausgeschieden)
Acetyl-Coenzym A (Hat ein Elektron gespeichert) Ablauf Pyruvat wird durch Carrier in das Mitochondrium transportiert, knüpft an PDH-Enzymkomplex in der Matrix
Pyruvat wird gespalten: Pyruvat =&gt; Acetat + Coenzym A + Acetat =&gt; Acetyl-Coenzym A (gleichzeitig Speicherung von Elektronen in ) <br><img alt="Tricarbonsäurezyklus.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/tricarbonsäurezyklus.webp" target="_self">
auch genannt: Citratzyklus
Verarbeitet Abbauprodukte von Glucose, Fetten, Proteinen (Andere Abbauprodukte werden an anderen Stellen in den Zyklus eingeschleust)
Zwischenprodukte des Zyklus können zu anderen Biomolekülen aufgebaut werden
Acetyl-Coenzym A wird in mehreren Schritten komplett zu umgewandelt
Edukte (Pro Zyklus): Acetyl-CoA (aus der oxidativen Decarboxylierung) Produkte HS-CoA (Coenzym A??) Nebeneffekte: =&gt; (nimmt Elektronen aus dem Zyklus auf) =&gt; (nimmt Elektronen aus dem Zyklus auf) =&gt; (speichert freigesetzte Energie) Grober Ablauf Acetyl-CoA aus der oxidativen Decarboxylierung kommt an
Acetyl wird auf Oxalacetat übertragen, Coenzym A wird wieder frei
wird in mehreren Schritten abgebaut (Kohlenstoff wird als frei, gleichzeitig Aufbau von und )
wird dann in mehreren Schritten wieder zu Oxalacetat aufgebaut
Kreislauf schließt sich <br><img alt="Atmungskette.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/atmungskette.webp" target="_self">
Elektronentransportkette
Ort: Mitochondrienmembran
4 Multienzymkomplexe
Ablauf An Komplex I und II docken die Elektronentransporter und an. Diese geben die gespeicherten Elektronen an die Komplexe ab
kleine Membranproteine (C und Q) transportieren die freigewordenen Elektronen von I und II zu III und IV
im Komplex IV werden die Elektronen mit Sauerstoff verbunden (um sie loszuwerden) =&gt; Wasser entsteht
durch die Bewegung der Elektronen wird an den Komplexen I, III, IV Energie freigesetzt =&gt; Protonenpumpen werden angetrieben (da im Intermembranraum viele Protonen sind, und innerhalb der Zelle wenig entsteht ein Ladungsunterschied =&gt; Energie wird gespeichert)
Die ATP-Synthase lässt die geladenen Protonen (-Teilchen) wieder rein und treibt damit eine "Turbine" an, mit der ATP aufgebaut wird (chemiosmotischer Aufbau) Zellorganellen (Chloroplasten / Mitochondrien) Abtrennung verschiedenen Reaktionsräume durch ein Membransystem (Kompartimentierung)
Oberflächenvergrößerung der Membran Elektronentransport Elektronen werden freigesetzt und in Molekülen zwischengespeichert (NADH / NADPH)
nach dem Verbrauch der Elektronen werden die Moleküle wiederverwendet
Entstehung eines Ladungsunterschiedes (getrennt durch die Membran) aufgrund von Protonenpumpen
Ausnutzen des Ladungsunterschiedes, um ATP herzustellen Temperaturabhängigkeit mit zunehmender Temperatur steigt die Reaktionsgeschwindigkeit (RGT-Regel)
bei zu hohen Temperaturen können jedoch die Proteine beschädigt werden Zyklische Prozesse (Calvin-Zyklus, Tricarbonsäurezyklus) Umwandlung Energiereiches Molekül &lt;=&gt; unter Beteiligung von ATP
unter Beteiligung von Elektronenspeichernden Molekülen ]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/09-zellatmung.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/09 Zellatmung.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 19:25:56 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/zellatmung.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/zellatmung.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[05 Translation]]></title><description><![CDATA[
zweiter Schritt der Proteinbiosynthese
Ziel: Aufbau einer <a data-tooltip-position="top" aria-label="03 Peptidketten" data-href="03 Peptidketten" href="inhalt/21-genetik/03-peptidketten.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Peptidkette</a> mithilfe der vorhandenen <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Arten von RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA#Arten von RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Arten von RNA" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">mRNA</a> (aus der <a data-tooltip-position="top" aria-label="04 Transkription" data-href="04 Transkription" href="inhalt/21-genetik/04-transkription.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Transkription</a>)
Ort: Ribosome im Zellplasma
<br><img alt="Ribosom.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/ribosom.webp" target="_self">
verschiedene ribosomale Proteine
mehrere rRNA-Stränge (= ribosomale RNA)
<br>kleine Untereinheit: bindet die <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Arten von RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA#Arten von RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Arten von RNA" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">mRNA</a> und gleitet an ihr entlang
<br>große Untereinheit: mit 3 Bindungsstellen für <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Arten von RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA#Arten von RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Arten von RNA" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">tRNA</a>: E, P, A
Die Untereinheiten schwimmen getrennt im Zellplasma umher und kommen nur zur Translation zusammen.
Polysom: an jeder mRNA binden gleichzeitig mehrere Ribosomen (viele Proteine der gleichen Art werden gleichzeitig hergestellt)
<br><img alt="Translation-1.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-1.webp" target="_self"> Die kleine und die große Untereinheit des Ribosoms lagern sich um die mRNA an
<br>tRNA mit der AS Methionin lagert sich am <a data-tooltip-position="top" aria-label="02 Genetischer Code" data-href="02 Genetischer Code" href="inhalt/21-genetik/02-genetischer-code.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Start Codon</a> AUG an. <br><img alt="Translation-2.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-2.webp" target="_self"> erste tRNA wandert an P <br><img alt="Translation-3.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-3.webp" target="_self"> tRNA mit passendem Anticodon bindet an die A <br><img alt="Translation-4.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-4.webp" target="_self"> <br>AS an P und A werden per <a data-tooltip-position="top" aria-label="03 Peptidketten" data-href="03 Peptidketten" href="inhalt/21-genetik/03-peptidketten.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Peptidbindung</a> verknüpft
AS löst sich von der tRNA an der P
Das Ribosom wandert weiter <br><img alt="Translation-5.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-5.webp" target="_self"> unbeladene tRNA sitzt jetzt an E, tRNA mit Peptidkette sitzt jetzt an P
nächste tRNA kann an A binden <br><img alt="Translation-6.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-6.webp" target="_self"> unbeladene tRNA an Stelle E löst sich
danach: Wiederholung der Elongation ab Schritt 4 <br><img alt="Translation-7.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-7.webp" target="_self"> <br>Sobald ein <a data-tooltip-position="top" aria-label="02 Genetischer Code" data-href="02 Genetischer Code" href="inhalt/21-genetik/02-genetischer-code.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Stopp Codon</a> auftritt, wird die Elongation beendet
an der Stelle A bindet ein Release-Faktor <br><img alt="Translation-8.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/translation-8.webp" target="_self"> Untereinheiten trennen sich von mRNA
<br>Aminosäurekette wird freigesetzt und nimmt ihre <a data-tooltip-position="top" aria-label="03 Peptidketten &gt; Strukturebenen" data-href="03 Peptidketten#Strukturebenen" href="inhalt/21-genetik/03-peptidketten.html#Strukturebenen" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">3-dimensionale Struktur</a> an ]]></description><link>inhalt/21-genetik/05-translation.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/05 Translation.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 19:14:43 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/genetik/ribosom.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/genetik/ribosom.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[04 Transkription]]></title><description><![CDATA[
erster Schritt der Proteinbiosynthese
Ziel: Erstellen einer Kopie eines <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Gene" data-href="01 DNA &amp; RNA#Gene" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Gene" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Genes</a> in Form eines <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA" data-href="01 DNA &amp; RNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">mRNA</a>-Strangs
<br>Ort: Im Zellkern (bei <a data-tooltip-position="top" aria-label="Grundwissen &gt; Arten von Lebewesen" data-href="Grundwissen#Arten von Lebewesen" href="inhalt/grundwissen.html#Arten von Lebewesen" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Eukarioten</a>)
<br><img alt="Transkription.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/transkription.webp" target="_self">
Initiation TATA-Box (Lange Kette aus Thymin- und Adenin-Basen) ist ein Teil der Promotor-Region (Erkennungsregion für den Start eines Strukturgens)
TATA-Bindungsprotein heftet an die TATA-Box
Das Enzym RNA-Polymerase (= Transkriptase) heftet sich an die TATA-Box
allgemeine Transkriptionsfaktoren: A, B, F, E, H docken an die RNA-Polymerase an =&gt; Transkriptionskomplex entsteht
<br><a data-tooltip-position="top" aria-label="06 Regulation der Genaktivität" data-href="06 Regulation der Genaktivität" href="inhalt/21-genetik/06-regulation-der-genaktivität.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Regulation der Genaktivität</a> durch spezifische Transkriptionsfaktoren: Bestimmte DNA-Sequenzen (häufig weit vom eigentlichen Gen entfernt) regulieren die Wahrscheinlichkeit der Transkription: Enhancer erhöhen und Silencer verringern die Transkriptionswahrscheinlichkeit
spezifische Transkriptionsfaktoren binden an den DNA-Sequenzen: Aktivator-Proteine an Enhancer und Repressor-Proteine an Silencer
Transkriptase besitzt Coaktivatoren, an die die spezifischen Transkriptionsfaktoren binden können
Wahrscheinlichkeit der Transkription hängt von Anzahl der Gebundenen Aktivatoren und Repressoren ab: wenn zu wenig Aktivatoren / zu viele Repressoren gebunden sind, kann der Transkriptionskomplex sich wieder auflösen, ohne dass eine Transkription stattgefunden hat DNA wird entspiralisiert; Wasserstoffbrücken werden aufgelöst
Doppelstrang wird geöffnet (ca 20 Basenpaare)<br>
<img alt="Transkription 2.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/transkription-2.webp" target="_self"> Elongation <br>Transkriptase wandert von 3' nach 5' am <a data-tooltip-position="top" aria-label="01 DNA &amp; RNA &gt; Richtung der DNA" data-href="01 DNA &amp; RNA#Richtung der DNA" href="inhalt/21-genetik/01-dna-&amp;-rna.html#Richtung der DNA" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Codogenen Strang</a>
RNA-Nukleotide lagern sich am Codogenen Strang an (komplementäre Basenpaarung) =&gt; RNA-Strang entsteht Termination (sobald eine Stopp-Sequenz auftritt) Transkriptase erreicht die Terminator-Region
löst sich von der DNA
DNA-Strang wird wieder geschlossen
mRNA wird frei <br><img alt="RNA-Prozessierung.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/rna-prozessierung.webp" target="_self" style="width: 800px; max-width: 100%;">
<br>bei <a data-tooltip-position="top" aria-label="Grundwissen &gt; Arten von Lebewesen" data-href="Grundwissen#Arten von Lebewesen" href="inhalt/grundwissen.html#Arten von Lebewesen" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Eukarioten</a> sind Gene "gestückelt" =&gt; Mosaik aus Exons und Introns <br>Exons: codierende Sequenz (Teil einer <a data-tooltip-position="top" aria-label="03 Peptidketten" data-href="03 Peptidketten" href="inhalt/21-genetik/03-peptidketten.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Aminosäuren-Sequenz</a>)
Introns: nicht-codierende Sequenz (erfüllt andere Aufgabe, ist aber nicht Teil der AS-Sequenz) Transkription liefert (bei Eukarioten) Prä-mRNA (enthält Introns, die zuerst noch entfernt werden müssen)
Ablauf der RNA-Prozessierung (noch im Zellkern) Anlagerung von Schutzgruppen 5'-Cap-Struktur am 5'-Ende (= Capping)
Poly-A-Schwanz am 3'-Ende (= Polyadenylierung)
verhindern, dass mRNA von Enzymen abgebaut wird, sobald sie den Zellkern verlässt Spleißen (Entfernen der Introns) Anlagerung von Spleißosomen
Introns werden herausgeschnitten
Exons werden verknüpft <br>Reife mRNA gelangt über Kernporen ins Zellplasma (=&gt; nächster Schritt: <a data-tooltip-position="top" aria-label="05 Translation" data-href="05 Translation" href="inhalt/21-genetik/05-translation.html" class="internal-link" target="_self" rel="noopener nofollow">Translation</a>) ]]></description><link>inhalt/21-genetik/04-transkription.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/04 Transkription.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 19:14:25 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/genetik/transkription.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/genetik/transkription.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[03 Evolutionstheorien]]></title><description><![CDATA[
hat sich als falsch bewiesen
Jede Art ist veränderlich
Jede Art muss sich in Harmonie mit ihrer Umwelt befinden, verändert sich um sich anzupassen
Arten verändern sich langsam Wenn Organe gebraucht oder nicht gebraucht werden, werden sie stärker oder schwächer
wird an Nachkommen vererbt =&gt; über viele Generationen summieren sich die Änderungen auf und Arten verändern sich
Hypothesen / Prinzipien:
Veränderlichkeit der Arten: Arten können sich verändern
Variation: Innerhalb einer Art sind die einzelnen Individuen leicht unterschiedlich (zB keine zwei Hunde sind exakt gleich)
Vererblichkeit: Die Unterschiede werden an Nachkommen vererbt (Ähnlichkeit zwischen Kindern und Eltern)
Nachkommensüberschuss: In jeder Art gibt es mehr Kinder, als notwendig wären um eine Art zu erhalten
Natürliche Auslese / Natürliche Selektion Es gibt viele Nachkommen (Nachkommensüberschuss), aber nur wenige Ressourcen (Nahrung, etc)
Die einzelnen Individuen müssen sich genügend Ressourcen ergattern, um zu überleben =&gt; struggle for life
Je besser die Individuen angepasst sind, desto besser sind ihre Chancen =&gt; survival of the fittest
nur diejenigen Individuen mit der größten biologischen Fitness werden auf natürliche Art ausgelesen Erweiterung von Darwins Evolutionstheorie um moderne biologische Erkenntnisse
Population: Gruppe von Individuen einer Art, die zur selben Zeit am selben Ort leben und sich uneingeschränkt miteinander fortpflanzen können
Allel: Variation eines Gens (zB Gen: Augenfarbe; Allel: Blaue Augen)
Genpool: Gesamtheit aller Genvarianten (Allele) innerhalb einer Population
Allelfrequenz: wie häufig ein Allel innerhalb einer Population vorkommt
Adaption: evolutiv entstandene Angepasstheit wirkt zufällig
phänotypische Variation: Individuen einer Art haben unterschiedliche Merkmale
genetische Variation: Die Genotypen der Individuen sind unterschiedlich =&gt; führt zur phänotypischen Variation
Vermischung vorhandener Gene: Interchromosomale Rekombination
Intrachromosomale Rekombination
Neukombination bei Verschmelzung von Eizelle und Spermium Entstehen neuer Gene (Erweiterung des Genpools): Mutationen =&gt; können negative oder positive Effekte haben <img alt="Selektionsformen.webp" src="attachments/bilder/biologie/vererbung/selektionsformen.webp" target="_self" style="width: 900px; max-width: 100%;">
Selektion: Auslese von Individuen einer Art durch die Umweltbedingungen
Selektionsdruck: Wirkt gerichtet, zwingt eine Population dazu, sich anzupassen
Selektionsfaktoren: Alle Umweltbedingungen, die Selektionsdruck auf die Population ausüben abiotisch: unbelebte Umwelt (Temperatur, Wasser, ...)
biotisch: andere Organismen zwischenartlich: Fressfeinde, Krankheitserreger
innerartlich: Geschlechtspartner, Konkurrenten um Nahrung wirkt gerichtet (Art wird in eine bestimmte Form "gepresst")
Selektionformen: In welche Richtung wirkt die Selektion stabilisierend Alle Varianten, die größer / kleiner sind als das Maximum sind im Nachteil
Selektionsdruck wirkt von beiden Seiten Richtung Mitte
Maximum wird noch häufiger, alle anderen Variationen werden seltener disruptiv: aufspaltend Das Maximum ist ungünstig
Anliegende Varianten sind deutlich günstiger
Population wird in zwei Extreme aufgespalten (kann zur Bildung einer neuen Art beitragen)
Gegenteil der stabilisierenden Selektion transformierend: gerichtet Selektionsdruck wirkt stärker in eine Richtung als in eine andere
Maximum verschiebt sich entsprechend Alleldrift: Veränderung der Genpools durch zufällige Ereignisse
häufiger / extremer bei kleinen Populationen
bestimmte Allele können nach dem Ereignis häufiger / seltener vorkommen, bzw verschwinden
Flaschenhalseffekt: eine kleine Gruppe von Individuen wird aus einer großen Population ausgewählt Gründereffekt: Eine kleine Gruppe einer Art besiedelt eine isolierte Region (zB Insel) nur manche Allele sind unter der Gründerpopulation vorhanden (zB keine Schnecken mit gelbem Schneckenhaus)
die Allelfrequenz kann unterschiedlich sein (zB deutlich mehr Schnecken mit dunkelbraunem Haus als normalerweise)
=&gt; Per Zufall ist der Genpool unter der Gründerpopulation anders, als bei der ursprünglichen Population Katastrophenereignis: Eine größere Population wird durch eine Katastrophe deutlich kleiner zufälliger Teil der Population stirbt
Allelfrequenz kann unterschiedlich sein Biologische Fitness / reproduktive Fitness: wie erfolgreich können die Allele eines Individuums in die nächste Generation eingebracht werden Anzahl und Gesundheit der Nachkommen
Effizienz bei der Nahrungsbeschaffung
Erfolg bei der Partnersuche (Balz)
Lebensdauer / Überleben direkte Fitness: Anzahl der Allele, die an die Nachkommen weitergegeben werden (also der der Allele pro Kind)
indirekte Fitness: Anzahl der eigenen Allele im Nachwuchs anderer (zB der Allele stimmen mit Neffen / Nichten überein) =&gt; es ist aus Evolutionärer Sicht vorteilhaft, die Kinder von Verwandten zu betreuen, da die Allele teilweise mit den eigenen Übereinstimmen und somit weiterleben
Gesamtfitness: direkte Fitness + Indirekte Fitness =&gt; Anteil eigener Allele am Genpool der nächsten Generation Evolutionsfaktoren: Faktoren, die die Evolution vorantreiben Rekombination
Mutation
Selektion
Alleldrift
Isolation ]]></description><link>inhalt/23-evolution/03-evolutionstheorien.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/23 Evolution/03 Evolutionstheorien.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:54:47 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/vererbung/selektionsformen.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/vererbung/selektionsformen.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[Grundwissen]]></title><description><![CDATA[
Dauerhafte Speicherung von =&gt; Kohlenstoffdioxidsenken Eukarioten: Lebewesen mit Zellkern
Prokarioten: Lebewesen ohne Zellkern Baumschicht
Strauchschicht
Krautschicht
Moosschicht
Wurzelschicht
<img alt="Chromatographie.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/chromatographie.webp" target="_self">
Trennt Stoffe aufgrund ihrer Polarität
Kunstoffplatte wird mit Kieselgel (hydrophil = wasserliebend) beschichtet: stationäre Phase, weil es sich nicht bewegt
In Behälter wird hydrophobes (wasserabweisendes) Fließmittel gegeben: mobile Phase, weil es durch Kapillarwirkung nach oben fließt
Unten auf die Platte wird die Probe gegeben
hydrophobe Stoffe wandern mit Lösemittel weiter nach oben, hydrophile Stoffe klammern sich auf Platte fest und wandern weniger weit nach oben verschiedene Sphären Atmosphäre
Hydrosphäre (Gewässer)
Biosphäre
Pedosphäre (Boden)
Lithosphäre (Gestein) Ablauf wird produziert
Abgabe an Atmosphäre / Hydrosphäre
Produzenten absorbieren wieder und binden ihn als Nährstoffe
Nährstoffe werden von Konsumenten wieder aufgenommen
Teil gelangt in die Lithosphäre Ethanol: C2 H5 OH
Milchsäure: C3 H6 O3
Brenztraubensäure: C3 H4 O3
]]></description><link>inhalt/grundwissen.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/Grundwissen.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:22:28 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/genetik/chromatographie.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/genetik/chromatographie.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ethisches Argumentieren]]></title><description><![CDATA[
Dilemma beschreiben was ist der Entscheidungskonflikt / das Dilemma?
Formulieren einer konkreten Entscheidungsfrage
Postion einnehmen Handlungsmöglichkeiten aufzählen alle Handlungsmöglichkeiten + deren Folgen nennen
Auch Alternativen, Kompromisse, Mittelwege nennen (wenn vorhanden) Argumente aufstellen Aufbau eines Arguments: Sachliche Aussage
Verknüpfung mit einem Wert
Schlussfolgerung Gewichten Entscheiden, welche Werte am wichtigsten sind Argumente Gewichten
persönliche Meinung begründen Entscheiden Entscheidung für eine Handlungsoption Reflexion
=&gt;Q13 Buch S.18Beispiel (Argument):
Der neue Bahnabschnitt führt durch das Laichgebiet einer seltenen Amphibienart. Für den Bau des Abschnittes muss das Laichgebiet zerstört werden. Somit könnte diese Art dort nicht mehr Laichen. Damit ist die Fortpflanzung unterbrochen und das Überleben der Art ist bedroht. Der Artenschutz setzt jedoch voraus, dass bedrohte Arten geschützt werden. Daher sollte keine Bahnstrecke errichtet werden, die durch dieses Laichgebiet führt.
]]></description><link>inhalt/ethisches-argumentieren.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/Ethisches Argumentieren.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:22:15 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[05 Menschlicher Einfluss auf Ökosysteme]]></title><description><![CDATA[Nutzen eines Ökosystems as der Sicht des Menschen
intensive Nutzung Eine bestimmte Funktion ist sehr groß (zB Landwirtschaftlicher Ertrag) Diverse Nutzung: Hauptfunktion sinkt leicht (zB etwas weniger Ertrag)
andere Funktionen steigen dafür stark (zB Wasserqualität, Klimaregulation, -Bindung)
Arten von Ökosystemleistungen: Bereitstellend (direkt) Güter, die direkt genutzt werden (Früchte, Holz) Unterstützend (indirekt) Funktionen des Bodens
Artenvielfalt
Leistungen aus Stoffwechsel der Pflanzen Regulierend (indirekt) Regulieren Umweltfaktoren, Schützen (zB Luftqualität, Filterung von Trinkwasser, Regulieren des Klimas) Kulturell immaterielle Werte (Erholung, ...) Menschlicher Eingriff (direkt / indirekt) schadet den meisten Ökosystemen
Wenn "kostenfreie Ökosystemleistungen" wegfallen, kann großer wirtschaftlicher Schaden entstehen
Ersatzleistung: wie viel würde es kosten, eine wegfallende Ökosystemleistung per Hand zu ersetzen (zB Künstliche Bestäubung aufgrund Bienensterben)
Artenrückgang hat enorme Kosten Hauptgründe: Klimawandel, Invasive Arten Natürliche Ressourcen sind Knapp Angebot ist klein (schrumpft aufgrund Menschlicher Einflüsse)
Nachfrage ist hoch (steigt mit Bevölkerungszunahme) Versuch, Natürliche Ökosysteme zu schützen (durch staatliche Förderung) gesellschaftliche Wertschätzung ist gestiegen Ökosystemmanagment: Ökosystem (einschließlich Ökosystemleistungen) dauerhaft erhalten Prozessschutz: Erhalt natürlicher Prozesse
nachhaltige Bewirtschaftung
Renaturierung (Wiederherstellung von zerstörten Ökosystemen) Wie (und wie viel) sollte der Mensch eingreifen?
Kosten-Nutzen-Analyse Naturschutzgebiet: besonders strenge Regeln zur Erhaltung der Natur Landschaftsschutzgebiet / Naturpark: Bedürfnisse des Menschen, Erhaltung der Ökosystemleistung (Erholung, ...)
Nationalpark: Schutz des Ökosystems Bei neu ernanntem Nationalpark: Maßnahmen zur Wiederherstellung / Erhalt des Ökosystems
Kernzone (&gt; 75% der Fläche) völlig unbeeinflusst vom Menschen ]]></description><link>inhalt/33-ökologie/05-menschlicher-einfluss-auf-ökosysteme.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/33 Ökologie/05 Menschlicher Einfluss auf Ökosysteme.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:22:10 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[04 Populationsentwicklung]]></title><description><![CDATA[Populationsentwicklung unter optimalen Bedingungen:
Population wächst exponentiell (Verdopplung in einer gewissen Zeit)
wächst ungehindert weiter =&gt; wird sehr schnell sehr groß
<img alt="Wachstumskurve.webp" src="attachments/bilder/biologie/ökologie/wachstumskurve.webp" target="_self" style="width: 500px; max-width: 100%;">
in Realität: Wachstum ist nur anfangs Exponentiell
Auch logisches Wachstum genannt
4 Phasen Anlaufphase =&gt; Population muss sich an das neue Ökosystem anpassen
exponentielle Phase =&gt; beinahe Exponentielles Wachstum
Stationäre Phase =&gt; Ressourcen sind ausgeschöpft, Bevölkerung ist maximal, große Schwankungen möglich
Absterbephase =&gt; Große Sterberate (meistens aufgrund eigener Abfälle) Modell beschreibt tatsächliche Bevölkerungsentwicklungen (in der Natur) nur begrenzt gut (starke Abweichungen vom Modell möglich) <br><img alt="Überlebenskurve.webp" src="attachments/bilder/biologie/ökologie/überlebenskurve.webp" target="_self">
Überlebenskurve: Zeigt die Überlebenschancen bis zu bestimmten Altersgruppen in einer Art
Ähnlich zu einer Bevölkerungspyramide, aber zeigt die Individuelle Überlebenschance, nicht die Bevölkerungszusammensetzung Einflüsse auf Population allgemeine / unabhängige Einflüsse, (Wetter, Temperatur, ...) dichteabhängige Einflüsse: Einflüsse, die sich mit Populationsdichte verändern
Einflüsse, die das Wachstum begünstigen Ressourcen, zB Nahrung, Platz, ...
je höher die Dichte, desto weniger sind verfügbar Einflüsse, die das Wachstum bremsen Fressfeinde / Parasiten
Konkurrenz
je höher die Dichte, desto mehr bremsen sie die Vermehrung aus =&gt; je größer die Population ist, desto mehr wird das Wachstum gebremst
=&gt; je niedriger die Population ist, desto besser / uneingeschränkter kann sie wachsen biologisches Gleichgewicht: Populationszusammensetzung ist langfristig weitgehend stabil herrschen dennoch starke Schwankungen (dynamisches Gleichgewicht)
Bsp: Population von Räuber und Beute Schwanken stark, aber relativ vorhersehbar
Räuber und Beute-Population sind immer ähnlich
Beutepopulation steigt =&gt; Räuber haben mehr Nahrung =&gt; Räuberpopulation steigt
Beutepopulation sinkt =&gt; Räuber haben wenig Nahrung =&gt; Räuberpopulation sinkt gesundes Ökosystem mit biologischem Gleichgewicht ist einigermaßen Resistent gegen invasive Arten gesammte Nahrungskette des Ökosystems ist hochkomplex =&gt; eingeschleppte Arten können sich selten etablieren
mit jeder eingeschleppten Art kann das Ökosystem geschwächt und anfälliger werden Neobiota: eingeschleppte / invasive Arten, die sich im Ökosystem durchsetzen können und einheimische Arten verdrängen konkurrenzstark
viele Nachkommen
schnelle Entwicklung
effektive Ausbreitung
weitere vorteilhafte Faktoren (ungeschlechtliche Fortpflanzung, schnelle Erholung von Verletzungen)
Allelopathie: negative Beeinflussung von Nachbarpflanzen (zB Abgabe von Giften über die Wurzeln)
=&gt; können schnell neue Lebensräume erschließen Siehe Geographie (Demographischer Wandel):<br>
<img alt="demographischer Wandel.webp" src="attachments/bilder/geographie/demographischer-wandel.webp" target="_self">]]></description><link>inhalt/33-ökologie/04-populationsentwicklung.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/33 Ökologie/04 Populationsentwicklung.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:21:54 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/ökologie/wachstumskurve.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/ökologie/wachstumskurve.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[06 Koevolution]]></title><description><![CDATA[
Koevolution: evolutionäre Entwicklung von zwei Arten, die gegenseitig einen starken Evolutionsdruck aufeinander ausüben Mutualistisch: Evolution bewirkt Angepasstheiten, die für beide Arten nützlich sind (=&gt; Symbiose) zB Blumen senden Nektar aus, um Bienen anzulocken Antagonisch: die beiden Arten rüsten gegeneinander (=&gt; Prädation) zB Pflanzen entwickeln Stacheln, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Ziegen haben Mäuler, mit denen sie auch stachelige Pflanzen fressen können ]]></description><link>inhalt/23-evolution/06-koevolution.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/23 Evolution/06 Koevolution.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:20:48 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[01 molekularbiologische Homologien]]></title><description><![CDATA[
Homologien: Strukturen, die gleich oder ähnlich sind (oder zumindest dem selben Grundbauplan unterliegen) weil sie von gemeinsamen Vorfahren abstammen
zB: Lungen bei Säugetieren
Gilt für äußerlich erkennbare Merkmale, Aminosäuresequenzen, DNA-Basensequenzen
Erkennung von Homologien bei AS-Sequenzen / Basen-Sequenzen wenn die Sequenzen zwischen zwei Arten weitestgehend übereinstimmt, liegt Homologie vor
Alte Mutationen bleiben erhalten, neue kommen hinzu
Je größer die Übereinstimmung, desto näher ist die Verwandtschaft
Basensequenzen umfassen auch stumme Mutationen und sind daher genauer als AS-Sequenzen =&gt; mithilfe von Homologien kann die Evolution belegt werden
]]></description><link>inhalt/23-evolution/01-molekularbiologische-homologien.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/23 Evolution/01 molekularbiologische Homologien.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:20:05 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[03 DNA-Analytik]]></title><description><![CDATA[<img alt="Gelelektrophorese.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/gelelektrophorese.webp" target="_self" style="width: 700px; max-width: 100%;">
Geeignet zur Untersuchung von DNA
Erstellung eines Genetischen Fingerabdrucks
Ablauf: DNA wird gestückelt (in unterschiedlich große Stücke geteilt)
DNA wird auf ein poröses Gel aufgetragen
Spannung wird angelegt
DNA wandert aufgrund der leicht negativen Eigenladung zum Pluspol, wird dabei vom Gel gebremst
kurze DNA-Fragmente kommen besser durch die Poren des Gels und somit weiter
=&gt; DNA-Stückel werden nach Länge getrennt Genetischer Fingerabdruck short tandem repeats (STRs): DNA-Sequenzen, die sich von Person zu Person unterschiedlich oft wiederholen (3 mal bei der einen, 5 mal bei der anderen)
Werden Isoliert und mit PCR dupliziert
Bei Gelelektrophorese dieser STRs entsteht ein Bandenmuster (Genetischer Fingerabdruck)
=&gt; ähnliche Verwendung wie normale Fingerabdrücke (können miteinander verglichen werden, sind bei jeder Person außer Zwillingen unterschiedlich) Genaue Ablesung der Basensequenz der DNA (teilweise oder vollständig)
kann für verschiedene Dinge verwendet werden Verwandschaftsbestimmungen
Auffinden von Mutationen
Veranlagung für Krankheiten
... ]]></description><link>inhalt/22-vererbung/03-dna-analytik.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/22 Vererbung/03 DNA-Analytik.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:04:23 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/genetik/gelelektrophorese.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/genetik/gelelektrophorese.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[03 Fotosynthese]]></title><description><![CDATA[Einflussfaktoren auf Fotosynthese
Kompensationspunkt: ab diesem Punkt an produziert die Pflanze mehr , als sie verbraucht
Sättigungspunkt: ab diesem Punkt an kann die Variable erhöht werden, aber es bringt nichts, weil das Potential der Pflanze schon voll ausgeschöpft ist
Lichtfarbe Maximal: violett-blaues Licht (450 nm) und rot-orangenes Licht (670 nm)
Minimal: Grünes Licht (wird reflektiert, deswegen sind Blätter grün) Lichtstärke Kompensationspunkt (bei zu kleinen Lichtstärke braucht die Pflanze , bei größerer Stärke stößt sie es aus)
steigt bis zu einem gewissen Wert an, danach ist das Potential ausgeschöpft und Produktion nimmt nicht weiter zu, auch wenn die Pflanze weiter bestrahlt wird
manche Pflanzen sind eher an dunkle Verhältnisse angepasst, andere an helle Verhältnisse <img alt="Primärreaktion.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/primärreaktion.webp" target="_self" style="width: 800px; max-width: 100%;">
Benötigt Licht
Wandelt Wasser in Sauerstoff um, bereitet Stoffe für den Aufbau von Glukose vor
Ort: Thylakoidenmembran
<br><img alt="Primärreaktion Photosynthese.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/primärreaktion-photosynthese.webp" target="_self">
Photon trifft auf Fotosystem II, löst 2 Elektronen raus die von der Transportkette wegtransportiert werden
Dem Fotosystem fehlen 2 Elektronen =&gt; zerlegt Wasser: 2 Elektronen =&gt; werden vom Fotosystem aufgenommen
2 Protonen () =&gt; werden später in der Reaktion verwendet
ein Sauerstoffatom =&gt; sucht sich ein zweites Sauerstoffatom und verlässt die Pflanze als Elektronen werden per Transportkette zu Fotosystem I transportiert während dem Transport wird Energie frei, womit ATP hergestellt wird Bei Fotosystem I passiert genau das gleiche, wie bei Fotosystem II (Photon trifft, gibt 2 Elektronen an 2. Transportkette ab) Elektronenlücke wird jedoch durch Elektronen aus der 1. Transportkette gefüllt Elektronen werden benutzt, um aus (2 Protonen, energiearm) =&gt; (energiereich)
Verwendet: (Energiearm, Teil des Calvin-Zyklus) (Energiearm, Edukte für ATP)
Produziert: (Wird an Umwelt abgegeben) (Energiereich, Teil des Calvin-Zyklus) (Reaktionsfreudige Protonen, werden im Calvin-Zyklus verwendet) (Allgemeine Energiewährung des Körpers) = Calvin-Zyklus, weil wie ein Kreis
Benötigt kein Licht, aber Zwischenprodukte der Primärreaktion =&gt; Primärreaktion u. Sekundärreaktion laufen gleichzeitig
Wandelt Zwischenprodukte zu Glukose um
Ort: Stroma
<br><img alt="calvin zyklus.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/calvin-zyklus.webp" target="_self"> aus der Umwelt und werden kombiniert Unter Verwendung eines Enzyms
Es entsteht eine instabile Verbindung: Zerfällt sofort zu wird unter hohem Energieaufwand zu umgewandelt Verwendet hierfür (stammend aus Primärreaktion), sowie Die Hälfte der -Moleküle wird direkt zu Kohlenstoff umgewandelt ()
Die andere Hälfte wird unter Energieaufwand () zu umgewandelt
Verwendet: (aus Umwelt) (Energiereich, aus Primärreaktion) (Energiereich)
Produziert: (Glukose, Hauptprodukt) (Energiearm, muss in Primärreaktion wieder Aufgeladen werden) ("Leere Batterien") Die Gesamtbilanz der Photosynthese:
]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/03-fotosynthese.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/03 Fotosynthese.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:04:11 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/primärreaktion.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/primärreaktion.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[02 Blattaufbau]]></title><description><![CDATA[<img alt="Sonnenblatt Schattenblatt.webp" src="attachments/bilder/biologie/evolution/sonnenblatt-schattenblatt.webp" target="_self">
wächst unter direkter Sonneneinstrahlung und vermehrt sich unter warmen und lichtintensiven Bedingungen
klein und dick =&gt; weniger Sonnenstrahlung auf einmal =&gt; Schutz vor Austrocknung
Je dicker ein Blatt ist, desto mehr Fotosynthese betreibt es
Hat ein verdicktes Palisadengewebe in dem sich die Chloroplasten für die Fotosynthese befinden wächst in kühleren und lichtarmen Umgebungen (also Schatten)
groß und dünn =&gt; viele Sonnenstrahlen auf einmal (wegen der großen Fläche)
betreibt weniger Fotosynthese als das Sonnenblatt (weil es weniger Licht abbekommt) =&gt; reduziertes Palisadengewebe mit weniger Chloroplasten
(Absorptionsspektrum, Wirkungsspektrum) Cuticula: Beim Sonnenblatt dick; beim Schattenblatt dünn
Epidermis: stärker ausgeprägt beim Sonnenblatt (zum Verdunstungsschutz)
Stromata(Anzahl der Spaltöffnungen): beim Sonnenblatt mehr
Transpiration: Sonnenblätter mehr als Schattenblätter
Palisadengewebe: Sonnenblatt mehrschichtig; Schattenblatt einschichtig
Anzahl der Chloroplasten: Sonnenblatt mehr
Schwammgewebe: bei Sonnenblatt dicker
<br><img alt="Chloroplasten.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/chloroplasten.webp" target="_self">
ist in Chloroplasten gespeichert
Vorhandene Farbstoffe Chlorophyll a: In jeder Pflanze enthalten (unverzichtbar für Photosynthese)
Chlorophyll b: In meisten Pflanzen enthalten (verbessert Lichtaufnahme)
Phaeophytin: Verbessert Weitergabe von Elektronen
Carotinoide (zB -Carotin): Absorbieren Licht anderer Wellenlängen, schützen die Pflanze ]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/02-blattaufbau.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/02 Blattaufbau.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 18:01:06 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[05 Depression]]></title><description><![CDATA[Depression
Hauptsymptome (alle müssen erfüllt sein) depressive Stimmung
Interessenverlust und Freudlosigkeit Zusatzsymptome (mehr als 4) Antriebsmangel und schnellle Ermüdung
verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
pessimistische Zukunftserwartungen
Suizidgedanken
verändertes Schlafverhalten
veränderte Essgewohnheiten durch Vorbelastung wird man vulnerabel. Durch Stress wird die Depression ausgelöst. Je vulnerabler man ist, desto weniger Stress wird benötigt, um eine Depression auszulösen.
Beispiele:
Vulnerabilitätsfaktor erblicher Faktor
Tod eines nahestehenden
Misshandlung
Bindungsprobleme
Zurückweisung durch Gleichaltrige Stressor Tod eines nahestehenden
Stress im Beruf
Trennungen
zwischenmenschliche Probleme
Bio Klausur Hypothese zur Erklärung von Depressionen
zu geringe Konzentration bestimmter Neurotransmitter im Gehirn
nachfolgendes Neuron wird zu wenig erregt
wenn die Konzentration der Neurotransmitter erhöht wird, führt es zu einer Linderung der Krankheit
]]></description><link>inhalt/31-informationsverarbeitung/05-depression.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/31 Informationsverarbeitung/05 Depression.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 17:43:11 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[03 chemische Synapse]]></title><description><![CDATA[<img alt="Synapse Signalweiterleitung.jpg" src="attachments/bilder/biologie/informationsverarbeitung/synapse-signalweiterleitung.jpg" target="_self">
Spannungsgesteuerte - Kanäle
synaptische Vesikel (Bläschen)
Neurotransmitter (zB Acetylcholin)
Mitochondrium
präsynaptische Membran
postsynaptische Membran
Ionenkanäle mit Rezeptoren
Spaltungsenzym (zB Acetylcholin-Esterase)
Carrier-Protein
Präsynapse
synaptischer Spalt
Postsynapse AP erreicht das Endknöpchen
Calcium-Kanäle öffnen sich (Calcium strömt ein)
=&gt; Bläschen verschmelzen mit der Membran und schütten Neurotransmitter aus
Neurotransmitter binden an Rezeptoren, aktivieren Ionenkanäle in der Postsynapse
Natrium strömt ein, neues AP in der Postsynapse
Neurotransmitter werden von Enzymen gespalten, über Carrier wieder in die Zelle aufgenommen (dort rekombiniert und wieder in Bläschen gesteckt) schlaffe Lähmung: Muskel bleibt entspannt und kann nicht angespannt werden =&gt; kein AP
starre Lähmung: Muskel ist dauerhaft angespannt und kann nicht entspannt werden =&gt; dauerhafte APs
]]></description><link>inhalt/31-informationsverarbeitung/03-chemische-synapse.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/31 Informationsverarbeitung/03 chemische Synapse.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 17:42:44 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[01 Biomembran]]></title><description><![CDATA[<img alt="Biomembran.webp" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/biomembran.webp" target="_self">
Phospholipid-Doppelschicht
Phospholipid-Molekül
peripheres Protein (Liegt auf der Membran auf)
integrales Protein (ist in die Membran eingebaut)
Glykolipid (Erkennungssequenz einer Zelle)
Glykoprotein (Glykolipid an ein Protein geheftet)
Transmembranprotein (Geht durch die Membran hindurch)
<br><img alt="Phospholipid.webp" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/phospholipid.webp" target="_self">
Unpolarer Teil aus Fettsäuren (und ungesättigten Fettsäuren)
Polarer Teil aus Phosphatgruppe
Die polaren Teile zeigen Richtung wässrigem Medium, Die unpolaren Teile zeigen zueinander Diffusion: Ausbreitung von Teilchen im Raum (eigentlich Zufällig, aber aufgrund von Entropie: Vermischung entlang des Konzentrationsgefälles)
Selektiv permeable Membran: lässt nur bestimmte Teilchen durch
Osmose: gerichtete Diffusion durch eine selektiv permeable Membran
osmotische Kraft: Kraft, mit der sich ein Stoff entlang des Konzentrationsgefälles ausbreitet
osmotischer Wert: gibt den Konzentrationsunterschied an
<br><img alt="Transport Proteine.jpg" src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/transport-proteine.jpg" target="_self">
freie Diffusion (a) passiv ohne Energiezufuhr
nur kleine und polare / amphiphile Moleküle (wegen Biomembran) erleichterte Diffusion passiv ohne Energiezufuhr
über Kanalproteine (c)
über Carrier (d) aktiver Transport Energie in Form von ATP (Adenosientriphosphat) notwendig
über Carrier-Proteine (b)
Entgegen dem Konzentrationsgefälle ]]></description><link>inhalt/31-informationsverarbeitung/01-biomembran.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/31 Informationsverarbeitung/01 Biomembran.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 17:39:14 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/grundlagen/biomembran.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/grundlagen/biomembran.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[11 Gentechnik]]></title><description><![CDATA[Gentechnik: Künstliche Veränderung der DNA
Isolierung der Spender-DNA Spender-DNA: DNA-Abschnitt, der in einen Organismus eingebaut werden soll
Wenn eukariotische DNA als Spender verwendet wird, müssen zuerst die Introns entfernt werden DNA wird zu mRNA transkribiert und gespleißt
fertige mRNA wird mithilfe des Enzyms Reverse Transkriptase wieder zu DNA verarbeitet (beinhaltet keine Introns mehr) Restriktionsenzym (= Restriktionsendonukleasen, oder Gen-Scheren) schneidet die DNA an bestimmten Basensequenzen
Sticky Ends entstehen: Enden, an denen die DNA einsträngig ist und die sich leicht mit einem anderem Sticky-End (der gleichen Art) verbinden
Gensonde: Molekül, welches an bestimmte DNA-Sequenzen binden =&gt; Isolierung der korrekten Spender-DNA von anderen DNA-Strängen Isolierung der Vektor-DNA Vektor-DNA: DNA, die den Transport der Spender-DNA in den Organismus ermöglicht
Arten von Vektoren Plasmide: kleine DNA-Ringe in Bakterien, die zwischen Bakterien ausgetauscht werden =&gt; können in Bakterien eindringen
Viren können in eukariotische Zellen eindringen und ihre DNA in die eigentliche DNA der Zelle einbauen Vektor-DNA wird mit dem gleichen Restriktionsenzym geschnitten
Entstehung der gleichen Sticky Ends Hybridisierung Ligase verbindet Spender- und Vektor-DNA Gentransfer rekombinanter Vektor wird in den Empfängerorganismus übertragen
Transgene Zelle: Zelle die ein Gen eines fremden Organismus enthält Selektion Nur die Zellen bei denen der Vektor aufgenommen wurde sind erwünscht
Genetische Marker: werden eingebaut, um sie von anderen Zellen zu unterscheiden Antibiotika-Resistenz: nur Bakterien, die die Spender-DNA aufgenommen habe können bei vorhandenem Antibiotikum wachsen
Protein zur Herstellung eines Farbstoffes: Bakterien, die die Spender-DNA aufgenommen haben können optisch erkannt werden Antibiotika-Resistenz-Gene können in die Umwelt gelangen und schädliche Bakterien resistent gegen Antibiotikum machen
Restriktion-Enzyme zerschneiden die DNA an allen Stellen, die eine bestimmte Sequenz haben können auch gewünschtes Gen in der Mitte zerschneiden
Schnittstelle kann weit vor dem Beginn des tatsächlichen Gens entfernt liegen Hohe Fehlerquote =&gt; hoher Aufwand
Aufgrund der Unsicherheit der Methode sind ungewollte Nebeneffekte wahrscheinlich =&gt; umfangreiche Zulassungsverfahren notwendig
Sehr teuer =&gt; Große Unternehmen beherrschen den Markt Methode zur gezielten Bearbeitung von DNA, die fast alle Probleme der klassischen Gentechnik löst
Erkennungs-Komponente: Erkennt eine Stelle an der DNA, die zerschnitten werden soll
Cas9: Enzym zum zerschneiden der DNA, wird durch eine RNA an eine bestimmte Stelle der Ziel-DNA gebracht
Kopplungs-Komponente: koppelt Erkennungs-Komponente und Cas9, sodass die DNA an der exakten Stelle zerschnitten wird
Nach dem Schneiden können andere Operationen (Austausch einer Base, einfügen eines DNA-Abschnittes) an exakt dieser Stelle durchgeführt werden Tierzucht / Pflanzenzucht Nutzpflanzen oder Tiere, die resistenter sind und schneller wachsen Medizin (Gentherapie) Forschung
Entwicklung von Heilverfahren, Medikamenten, Impfstoffen
Behandlung von Genetisch bedingten Krankheiten
In Deutschland ist keine Veränderung der Keimbahn erlaubt Industrie / Umweltschutz Herstellung von Enzymen oder Chemikalien durch genetisch veränderte Mikroorganismen
Reinigung von Abwasser / Abfällen ]]></description><link>inhalt/21-genetik/11-gentechnik.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/11 Gentechnik.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 17:37:44 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[08 DNA-Replikation]]></title><description><![CDATA[DNA-Replikation ist semikonservativ: Ursprünglicher Doppelstrang wird aufgeteilt und aus jeder Hälfte wird ein neuer Strang (wird nicht einfach kopiert, sondern zur Hälfte erhalten).
<img alt="DNA-Replikation.webp" src="attachments/bilder/biologie/genetik/dna-replikation.webp" target="_self" style="width: 800px; max-width: 100%;">
Enzym Helicase entspiralisiert den DNA-Strang und trennt ihn auf zwei Einzelstränge auf Entstehung einer Replikationsgabel DNA-Polymerase kopiert die DNA von 3' nach 5' folgt der Helicase
kontinuierlich (ohne Unterbrechungen) Leitstrang Ein Strang verläuft von 5' nach 3' DNA-Polymerase muss hier rückwärts kopieren (kann nur von 3' nach 5')
Biologische Lösung: Das Enzym Primase setzt alle 100-200 Nukleotide einen Primer (kurze RNA-Sequenz)
DNA-Polymerase setzt am Primer an und kopiert die DNA rückwärts bis zum nächsten Primer =&gt; Entstehung von Okazaki-Fragmenten
Das Enzym DNA-Ligase entfernt die Primer und verbindet die Einzelstränge
wegen den Unterbrechungen: diskontinuierlich
Folgestrang 2 neue DNA-Stränge sind entstanden Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain reaction): künstliche DNA-Replikation
Ablauf: Denaturierung Erhitzung auf ca 95°C
Trennung des DNA-Doppelstrangs durch die Hitze Hybridisierung Abkühlen auf 60°C
Primer lagern sich an die DNA an
Primer können so gewählt werden, dass nur bestimmte Teile der Ausgangs-DNA kopiert werden Amplification Leichtes Erwärmen auf 72°C
Taq-Polymerase (spezielle, Hitze-resistente Art der DNA-Polymerase) lagert sich an die Primer an
DNA wird kopiert Vor dem Beginn werden alle benötigten Komponenten in ein Reagenzglas gemischt
Ablauf wird ständig wiederholt (Änderung der Temperatur erfolgt automatisch in Termocyclern (Maschine))
bei jeder Wiederholung wird die DNA verdoppelt =&gt; Exponentielles Wachstum
]]></description><link>inhalt/21-genetik/08-dna-replikation.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/08 DNA-Replikation.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 17:36:16 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/genetik/dna-replikation.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/genetik/dna-replikation.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[01 aufbauender & abbauender Stoffwechsel]]></title><description><![CDATA[
Stoffwechsel = Metabolismus: chemische Reaktion, wo ein Stoff in einen anderen umgewandelt wird
Assimilation / Anabolismus: Stoffe werden aufgebaut autotrophe Assimilation anorganische, energiearme Stoffen () --&gt; organische, energiereiche Stoffe (Glukose, Fructose)
also: Machen aus leblosen Materialien energiereiche Baustoffe für den Körper
z.B. Fotosynthese (Organismen, die Fotosynthese betreiben, werden als fotoautotroph bezeichnet)
Organismen, die chemische Prozesse verwenden: chemoautotroph heterotrophe Assimilation energiereiche, organische Stoffe werden zuerst abgebaut, um daraus körpereigene organische Stoffe aufzubauen Dissimilation / Katabolismus: Stoffe werden abgebaut Oxidation: Elektronenabgabe
Reduktion Elektronenaufnahme
Oxidationszahl: Je höher, desto mehr Elektronen fehlen (desto positiver ist ein Stoff geladen)
Oxidation + Reduktion = Redoxreaktion (Elektronenübergang von einem Stoff zum anderem)
<img alt="Photosynthese Effizienz.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/photosynthese-effizienz.webp" target="_self">
Energieentwertung: Umwandlung von Energie in eine nicht nutzbare Form
Aufgrund der verlorenen Energie sind Chemische Reaktionen nur bedingt umkehrbar
Wirkungsgrad: Wie viel Energie wird zum Schluss in die gewünschte Form umgewandelt
Wirkungsgrad bei Fotosynthese: nur ]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/01-aufbauender-&amp;-abbauender-stoffwechsel.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/01 aufbauender &amp; abbauender Stoffwechsel.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:49:02 GMT</pubDate><enclosure url="." length="0" type="false"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="."&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[04 Bedeutung der Glucose]]></title><description><![CDATA[
Aufbau von: Polysacchariden (Kohlenstoffe) =&gt; Energiespeicher
Fetten
Aminosäuren =&gt; Proteine
Nukleinbasen =&gt; DNA, RNA
Cellulose =&gt; Baustoff der Pflanze Polysaccharide / Cellulose kann später zum Energiegewinn wieder abgebaut werden
Pflanzen stehen am Anfang der Nahrungskette =&gt; Ernähren Indirekt alle Tiere
Holz (Rohstoff)
]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/04-bedeutung-der-glucose.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/04 Bedeutung der Glucose.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:49:02 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[07 Gärung]]></title><description><![CDATA[Gärung: Anaerober Abbau von Brenztraubensäure
<img alt="Gärung.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/gärung.webp" target="_self" style="width: 800px; max-width: 100%;">
Bestimmte Pilzarten (Hefe), manche Bakterienarten Ethanol ist ab größeren Mengen auch für diese Organismen giftig (sterben ab) Edukt: Brenztraubensäure (Zuerst muss Glykolyse erfolgt sein)
Produkt: Ethanol (Trinkalkohol), Tatsächlicher Ablauf ist zweischrittig BTS =&gt; , Ethanal (Hochgiftig)
Ethanal =&gt; Ethanol (Speichert Elektronen: =&gt; ) Milchsäurebaktieren, manche Pilze, Pflanzen, Tiere (auch der Mensch) Herstellung von Milchproduten (Spaltung von Lactose zu Glucose und Galactose; Gärung zu Milchsäure)
Bei Tieren besonders bei kurzfristiger Muskelhochleistung (wenn Sauerstoffanteil schnell abfällt) =&gt; anaerobe Energiebereitstellung Edukt: BTS
Produkt: Milchsäure
Speichert Elektronen: =&gt; ]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/07-gärung.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/07 Gärung.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:49:02 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/gärung.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/gärung.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[10 Stoffwechsel im Körper]]></title><description><![CDATA[<img alt="stoffwechsel.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/stoffwechsel.webp" target="_self">
Körper kann verschiedene Nährstoffklassen ineinander umwandeln
möglich hauptsächlich durch Kreislaufprozesse, wie den Tricarbonsäurezyklus
universelle Zwischenprodukte (Pyruvat, ...) verbinden die einzelne Prozesse miteinander
sowohl abbauende Prozesse, als auch aufbauende Prozesse sind möglich (teilweise wird Energie in Form von ATP benötigt)
aktueller Bedarf des Körpers kann gedeckt werden Aerober Glucoseabbau liefert deutlich mehr ATP (ca. 15x so viel) als anaerober
Grund: Sauerstoff ist ein starkes Oxidationsmittel (Energiereich) =&gt; kann Glucose noch weiter zerlegen
Evolutionär: anfangs gabs kaum Sauerstoff =&gt; anaerob war überlegen
später haben Bakterien Sauerstoff hergestellt =&gt; aerober Stoffwechsel erlaubt komplexere Organismen ]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/10-stoffwechsel-im-körper.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/10 Stoffwechsel im Körper.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:49:02 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/stoffwechsel.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/stoffwechsel.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[04 Arten]]></title><description><![CDATA[
Art (nach populationsgenetischer Definition): Alle Populationen, die untereinander fruchtbare Nachkommen kriegen können Probleme der Definition: ausgestorbene Arten können sich nicht mehr fortpflanzen
Es gibt auch Individuen, die sich nicht fortpflanzen können und trotzdem Teil einer Art sind (zB Arbeiterbienen)
ungeschlechtliche Fortpflanzung (zB Bakterien)?
Es gibt zu viele Arten, um die Fortpflanzung zwischen allen Arten zu untersuchen
Pflanzen können sich auch zwischenartlich fruchtbar fortpflanzen Genfluss: Austauch von Genen innerhalb einer Population
Verwandschaft zwischen Lebewesen wird festgelegt, indem man sie in Kategorien einordnet (am Beispiel Menschen):
Stamm (Wirbeltiere)
Klasse (Säugetiere)
Ordnung (Primaten)
Familie (Menschenaffen)
Gattung (Homo)
Art (Homo sapiens)
Binäre Nomenklatur: Bezeichnung der Art durch zwei Wörter (zB Homo sapiens, Canis lupus) Arten entstehen durch Isolation Populationen begegnen sich nicht zur Fortpflanzung
Genfluss ist unterbrochen allopatrische Artbildung: Entstehung neuer Arten durch geographische Isolation Geographische Isolation / räumliche Isolation: räumliche Separation von Populationen
geographische Barriere: eine Barriere, die die Fortpflanzung zwischen den Populationen verhindert zB: Gebirge, Flüsse, Meere sympatrische Artbildung: Entstehung neuer Arten im selben Raum Ökologische Isolation: Populationen besitzen unterschiedliche ökologische Nischen zB: Populationen besiedeln verschiedene Stockwerke in einem Wald Reproduktive Isolation: Mechanismen, die die Fortpflanzung zwischen Arten verhindern Zeitliche Isolation: Nah verwandte Arten paaren sich zu unterschiedlichen Zeiten (Tag / Nacht; Sommer / Frühling) =&gt; begegnen sich nicht zur Paarungszeit
Mechanische Isolation: Paarungsorgane der Arten passen nicht zusammen (zB bei Insekten müssen die Paarungsorgane sehr genau zusammenpassen, damit eine Fortpflanzung möglich ist)
Ethologische Isolation: Unterschiedliches Balzverhalten (zB unterschiedliche Gesänge bei Vögeln, unterschiedliche Leuchtmuster bei Fröschen)
Erfolgslosigkeit der Befruchtung: Befruchtung findet statt, aber es entstehen keine fruchtbaren Nachkommen kein lebensfähiger Keim: Aus der befruchteten Eizelle wird kein Embryo (genetischen Informationen der Eltern passen nicht zusammen)
Nachkommen sind nicht selbst Fruchtbar: zB Maultier: Kreuzung aus Esel und Pferd, selbst allerdings nicht Fruchtbar ]]></description><link>inhalt/23-evolution/04-arten.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/23 Evolution/04 Arten.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:49:02 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[07 Verhaltensstrategien]]></title><description><![CDATA[
Verhalten, das genetisch bedingt ist, ist von der natürlichen Selektion betroffen
=&gt; verbreitete Verhaltensweisen liegen vor, weil sie die reproduktive Fitness erhöhen
Verhaltensökologie: Untersuchung vom evolutionären Nutzen von Verhalten proximate Ursache: Auslöser eines Verhaltens exogen: Von außen, zB Sinneseindrücke
endogen: Von innen, zB Hormone ultimate Ursache: evolutionärer Grund für ein Verhalten: Steigerung der Gesamtfitness Ein Individuum muss überleben, um seine Allele weitergeben zu können =&gt; Überleben des Individuums ist wichtig für die Fitness
Energieeffizientes Verhalten: je geringer der Energiebedarf, desto besser sind die Überlebenschancen bei Nahrungsknappheit Winterschlaf: Im Winter ist weniger Nahrung vorhanden =&gt; durch den Winterschlaf wird viel Energie bei Nahrungsknappheit gespart
Energieeffiziente Beschaffung von Nahrung
Energieeffiziente Bewegung (zB viele Vögel fliegen mit dem Wind, um weniger Energie zu verbrauchen) Nahrungserwerb
Habitatwahl (Fressfeinde, Größe von Revieren) Kooperation / Mutualismus: gegenseitige Hilfe innerhalb einer Art alle Beteiligten profitieren (keinem der Beteiligten entstehen zusätzliche Kosten)
zB Jagen im Rudel, Leben in Herden zur gemeinsamen Verteidigung Altruismus: ein Individuum hilft Artgenossen aber erleidet dadurch selbst Schaden Geber / Helfer: Das Individuum, das Schaden nimmt (Fitness wird verringert)
Empfänger: Die Artgenossen, die Vorteile aus dem Verhalten ziehen (Fitness wird erhöht)
Verwandten-Selektion: der Geber hilft nahe gelegenen Verwandten Kinder der Empfänger haben bessere Überlebenschancen
erhöht die indirekte Fitness
zB Arbeiterbienen ernähren gesamten Bienenstock ohne selbst fruchtbar zu sein; Individuen ohne Kinder helfen bei der Aufzucht von Verwandten Reziproker Altruismus: der Geber ist nicht (zwangsläufig) nahe mit dem Empfänger verwandt Geber kann aber darauf vertrauen, dass er selbst in der Zukunft eine Hilfeleistung erhält
"Wie du mir, so ich dir"
zB Erdmännchen warnen die gesamte Gruppe, wenn ein Fressfeind in der Nähe ist aggressives Verhalten / agonistisches Verhalten: Aggression innerhalb der eigenen Art oder zwischenartlich Ultimate Ursachen: Sicherung von Nahrung, Vertreiben von Konkurrenten, Schutz des Nachwuchses, Selbstverteidigung, ...
Proximate Ursachen: hormonelle Einflüsse: Während Balz und Jungtieraufzucht werden Hormone ausgeschüttet, die Aggression fördern
Versorgungszustand: Starker Hunger führt zu Aggression
Verfügbarkeit von Ressourcen: Mangel von Ressourcen sorgt für aggressives Verhalten, um die Ressource zu bewahren (zB Revierkampf bei zu kleinem Revier) Aggression hat hohe Kosten (Energieaufwand, Verletzungsgefahr, Verzicht auf Nahrungssuche)
Aggression ist anfangs niedrig und wird dann immer weiter erhöht, wenn das Gegenüber nicht nachgibt
Imponieren: Vergrößerung vom Körper-Umriss, Visuelles Zeichen (zB aufrichten, Haare aufstellen, Federn aufstellen)
Drohen: Präsentieren der Waffen (zB Zähne fletschen, knurren, laut rufen)
Kämpfen: Wenn trotz Drohen der Gegner nicht nachgibt, kommt es zum Kampf Kommentkampf / Turnierkampf: Tiere kämpfen zwischen Artgenossen ohne tödliche Waffen obwohl tödliche Waffen zur Verfügung stehen, verwenden die Tiere weniger tödliche Waffen
Kräfte messen ohne ernsthafte Verletzungen zu verursachen
zB Giraffen klopfen sich mit ihren Hälsen, obwohl sie mit ihren Hufen andere Giraffen tödlich verletzen könnten Beschädigungskampf: Tiere kämpfen bis zum Tod, oder bis einer flieht interpezifische Kämpfe sind immer Beschädigungskämpfe (zB Verteidigung / Angriff)
intraspezifische Kämpfe können auch Beschädigungskämpfe sein (zB bei Wölfen) Demutsverhalten / Beschwichtigung: Ein Individuum macht einen Rückzieher um eine aggressive Auseinandersetzung zu vermeiden / beenden anderes Individuum beendet idr. den Kampf, wenn sich das Gegenüber zurückzieht
zB Hunde, die Ohren anlegen und Schwanz einziehen Rangordnung: Es gibt eine feste Stellung der Individuen innerhalb einer sozialen Gruppe Rangordnung wird durch Zweikampf festgelegt
nachdem die Rangordnung etabliert ist, wird sie für lange Zeiträume nicht mehr geändert
Tier mit hohem Rang imponiert die Rangniedrigeren. Diese antworten mit Demutsverhalten =&gt; Rangordnung wird gepflegt
Kämpfe finden nur bei Aufstellung / Änderung der Ordnung statt =&gt; spart Energie, senkt Verletzungsrisiko
Alpha: Ranghöchster =&gt; Individuum mit der größten physische Kraft / Geschicklichkeit / Alter / Erfahrung
Omega: Rangniedrigster
da sich hauptsächlich die Ranghohen Tiere (die Stärksten) fortpflanzen, besitzen die Nachkommen vorteilhafte Gene Territorialität: Aufstellen von Territorien / Revieren Einzel-, Paar- und Gruppenreviere
Dauerhaft oder nur übergehend (zB zur Balzzeit)
erworbene Territorien werden verteidigt
Markieren des Territoriums
hohe Kosten für das erobern und verteidigen von Territorien
Nutzen: Nahrung, Fortpflanzung innerhalb des Reviers Wenn sich nur die erfolgreichsten Individuen fortpflanzen, wird die Fitness dauerhaft erhöht
Weibchen suchen sich die attraktivsten Männchen zur Fortpflanzung heraus
Männchen symbolisieren ihre Gesundheit auf verschiedene Weisen: Balzkämpfe (zeigen Körperstärke, Ausdauer, Geschicklichkeit)
akustische Signale, die anstrengend sind (Singen bei Vögeln)
Bestimmte Gerüche
optische Signale (zB bunte Federn) =&gt; regelmäßige Färbung ist ein Zeichen für Gesundheit Handicap-Prinzip: Eigenschaften werden bevorzugt, die attraktiv wirken aber in anderen Situationen hinderlich sind Vergeudung zeigt, dass das Männchen mehr als genug besitzt und es vergeuden kann
zB: riesige Hörner bei Antilopen-Männchen =&gt; verbrauchen viel Energie und sind zu groß, um effektiv gegen Feinde eingesetzt zu werden Monogamie: Verpaarung zwischen einem Weibchen und einem Männchen entweder für eine Fortpflanzung oder auf Lebenszeit
Kosten: Beide verzichten darauf, noch mehr Nachwuchs zu zeugen (mit mehreren Sexualpartnern kann mehr Nachwuchs gezeugt werden)
Nutzen: Balz muss nur einmal durchgeführt werden, Weibchen wird bei der Jungtieraufzucht vom Männchen unterstützt Polygamie: ein Individuum paart sich mit mehreren Geschlechtspartnern (normalerweise ein Männchen paart sich mit vielen Weibchen) Kosten (Männchen): viel Aufwand für wiederhohltes Balzen
Nutzen (Männchen): viele Nachkommen
Kosten (Weibchen): Weniger Kinder als wiederhohlte Paarung mit den gleichen Männchen, keine Untersützung bei der Aufzucht der Kinder
Nutzen (Weibchen): Schutz vor Angriffen (wegen Revier), Nachwuchs hat Allele eines sehr starken Männchens (hat sich erfolgreich gegen andere Männchen durchgesetzt) Elternaufwand: alle Kosten der Eltern für die Aufzucht der Jungtiere
Brutfürsorge: Eltern schaffen günstige Bedingungen für den Nachwuchs, ziehen ihn aber nicht selbst auf (zB Schildkröten legen Eier an günstige Stelle)
Brutpflege: Eltern versorgen den Nachwuchs Meist geringe Nachkommenzahl
Erhöhung der Überlebenschance der Kinder
bei manchen Tieren gibt es eine Prägung zwischen Eltern und Kind Eltern-Kind-Konflikt Elterntiere wollen den Elternaufwand möglichst gering halten
Eltern wollen möglichst schnelles Entlassen der Jungtiere in die Selbständigkeit
Jungtiere wollen möglichst viele Ressourcen erhalten und möglichst lange von den Eltern gepflegt werden
teilweise Mord der Geschwister um mehr Ressourcen selbst in Anspruch zu nehmen
=&gt; Kompromiss, um die Überlebenschancen von Eltern und Jungtieren zu balancieren ]]></description><link>inhalt/23-evolution/07-verhaltensstrategien.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/23 Evolution/07 Verhaltensstrategien.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:49:02 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[06 Glykolyse]]></title><description><![CDATA[Glykolyse: der erste Schritt in der Abfolge der Dissimilation
<img alt="Glykolyse.webp" src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/glykolyse.webp" target="_self">
Edukt: Glucose (Energiereich, Ausgangsstoff)
Produkt: Brenztraubensäure (BTS, enthält immer noch viel Energie)
Freigesetzte Energie in Form von: pro Reaktion
Keine 100% Effizienz =&gt; Teil der Energie geht in Form von Wärme verloren Verbraucht Energie: =&gt; (Aufnahme von Elektronen) ]]></description><link>inhalt/32-stoffwechsel/06-glykolyse.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/32 Stoffwechsel/06 Glykolyse.md</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 14:38:36 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/glykolyse.webp" length="0" type="image/webp"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/stoffwechsel/glykolyse.webp"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[Abitur Inhalte]]></title><link>abitur-inhalte.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Abitur Inhalte.pdf</guid><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 19:14:38 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[07 Stammzellen]]></title><description><![CDATA[Es gibt unterschiedliche Arten von Zellen:
Ausdifferenzierte Zellen haben eine bestimmte Funktion (Muskeln, Nerven, ...)
können sich nicht mehr teilen Stammzellen teilen sich =&gt; Eine Tochterzelle bleibt Stammzelle, eine andere differenziert sich aus
Stadien von Stammzellen: totipotente Stammzellen: Die allerersten Zellen in einem Embryo, können sich teilen, bis ein gesamter Organismus entsteht. Zellen verlieren sehr schnell diese Eigenschaft
pluripotente Stammzellen: Fast alle Gewebearten, kommen auch nur im frühen Embryo-Stadium vor
multipotente Stammzellen: Standard-Stammzellen bei Erwachsenen: können zu verschiedenen Zellen innerhalb des Gewebes, in dem sie existieren differenzieren Embryonale Stammzellen teilen sich häufig
können zu jedem beliebigen Zelltyp Ausdifferenzieren
zuerst totipotent, dann pluripotent Adulte Stammzellen teilen sich deutlich seltener
sind in dem Organ zu finden, dessen Zelltyp sie erzeugen können
können nur zu sehr bestimmtem Gewebe ausdifferenzieren
multipotent induzierte pluripotente Stammzellen künstliches zurücksetzen von Adulten Stammzellen auf das pluripotente Stadium
medizinisches Forschungsgebiet <img alt="Keimbahn.jpg" src="attachments/bilder/biologie/vererbung/keimbahn.jpg" target="_self">
da jede Zelle im Körper einen direkten Vorgänger hat, lässt sich ein (theoretischer) Graph von allen Zellen und deren Abstammung erstellen =&gt; Baumdiagramm
am Anfang steht die Zygote (Befruchtete Eizelle)
Die ersten Zellen, sowie deren Tochterzellen sind totipotente Stammzellen
nach einigen "Generationen" werden aus den totipotenten Stammzellen pluripotente Stammzellen
die pluripotenten Stammzellen differenzieren sich nach noch mehr Zeit zu multipotenten Stammzellen
aus multipotenten Stammzellen werden vollständig Ausdifferenzierte Zellen
aus bestimmten Stammzellen werden wieder Keimzellen, die zu einem Nachkommen werden
=&gt; Keimbahn beschreibt die direkte Abfolge der Zellen von der Zygote bis zu den Keimzellen
=&gt; Somatische Zellen (Körperzellen) sind alle Zellen, die nicht auf der Keimbahn liegen
]]></description><link>inhalt/21-genetik/07-stammzellen.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/21 Genetik/07 Stammzellen.md</guid><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:07:46 GMT</pubDate><enclosure url="attachments/bilder/biologie/vererbung/keimbahn.jpg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded>&lt;figure&gt;&lt;img src="attachments/bilder/biologie/vererbung/keimbahn.jpg"&gt;&lt;/figure&gt;</content:encoded></item><item><title><![CDATA[02 Familienstammbäume, Erbgänge]]></title><description><![CDATA[
Kreuzungsexpereimente bei Menschen nicht Sinnvoll
Stattdessen Analyse mithilfe von Familienstammbäumen Beschriftung der Allele: Autosome werden mit Buchstabe beschriftet (zB A) = dominantes Allel (Autosom) = rezessives Allel (Autosom) = dominantes Allel (auf X-Chromosom) = rezessives Allel (auf X-Chromosom) = Y-Chromosom ohne Allel Autosomal-dominant ( = Allel mit Merkmal) Vererbung unabhängig von Geschlecht (Allel liegt auf Autosom) = homozygot dominant (Merkmalsträger) = heterozygot (Merkmalsträger) = homozygot rezessiv (kein Merkmalsträger)
=&gt; Merkmalsträger, wenn mindestens ein vorhanden ist Autosomal-rezessiv ( = Allel mit Merkmal) Vererbung unabhängig von Geschlecht (Allel liegt auf Autosom) = homozygot dominant (kein Merkmalsträger) = heterozygot (Konduktor =&gt; ist selbst nicht erkrankt, aber wenn zwei Konduktoren ein Kind kriegen, kann es erkrankt sein) = homozygot rezessiv (Merkmalsträger)
=&gt; Merkmalsträger, wenn zwei vorhanden sind X-chromosomal-rezessiv ( = Allel mit Merkmal) Vererbung hängt vom Geschlecht ab (Allel liegt auf X-Chromosom) (Mann) =&gt; Merkmalsträger (Mann) =&gt; kein Merkmalsträger (Frau) =&gt; Merkmalsträger (Frau) =&gt; kein Merkmalsträger, aber Konduktor (Frau) =&gt; kein Merkmalsträger
=&gt; Merkmalsträger, wenn kein vorhanden ist (dazu was Aufschreiben?)
Um zu untersuchen, ob eine Person heterozygot (Konduktor) ist, kann ein Test durchgeführt werden
Bei Konduktoren ist zwar ein Merkmal nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber Gene werden trotzdem exprimiert (=&gt; kann mit Tests ermittelt werden) Untersuchung von Babies vor der Geburt
Nicht-Invasiv Ultraschall Invasiv Punktion von Nabelschnur, Fruchtwasser mit Spritze und Entnahme eines Tests
bessere Untersuchung teilweise möglich
führt zu leicht erhöhten Fehlgeburtsraten ]]></description><link>inhalt/22-vererbung/02-familienstammbäume,-erbgänge.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Inhalt/22 Vererbung/02 Familienstammbäume, Erbgänge.md</guid><pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:27:05 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[13-3.2 Ökologie Mensch]]></title><link>bio-nickl/13-3.2-ökologie-mensch.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/13-3.2 Ökologie Mensch.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:27:30 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[13-3.1 Ökologie Dynamische Prozesse]]></title><link>bio-nickl/13-3.1-ökologie-dynamische-prozesse.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/13-3.1 Ökologie Dynamische Prozesse.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:26:59 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[13-2.3 Stoffwechsel Abbau]]></title><link>bio-nickl/13-2.3-stoffwechsel-abbau.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/13-2.3 Stoffwechsel Abbau.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:25:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[13-2.2 Stoffwechsel Umbau]]></title><link>bio-nickl/13-2.2-stoffwechsel-umbau.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/13-2.2 Stoffwechsel Umbau.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:24:51 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[13-2.1 Stoffwechsel Aufbau]]></title><link>bio-nickl/13-2.1-stoffwechsel-aufbau.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/13-2.1 Stoffwechsel Aufbau.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:23:55 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[13-1.1 Informationsverarbeitung]]></title><link>bio-nickl/13-1.1-informationsverarbeitung.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/13-1.1 Informationsverarbeitung.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:22:33 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Lehrplan-13]]></title><link>bio-nickl/lehrplan-13.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/Lehrplan-13.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:19:26 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Lehrplan-12]]></title><link>bio-nickl/lehrplan-12.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/Lehrplan-12.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:19:09 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Abitur-Biologie]]></title><link>bio-nickl/abitur-biologie.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/Abitur-Biologie.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 18:18:34 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-2.2 Evolution Mechanismen]]></title><link>bio-nickl/12-2.2-evolution-mechanismen.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-2.2 Evolution Mechanismen.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:56:47 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-2.1 Evolution Forschung]]></title><link>bio-nickl/12-2.1-evolution-forschung.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-2.1 Evolution Forschung.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:56:01 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-1.6 Genetik Humangenetik]]></title><link>bio-nickl/12-1.6-genetik-humangenetik.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-1.6 Genetik Humangenetik.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:55:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-1.5 Genetik Weitergabe]]></title><link>bio-nickl/12-1.5-genetik-weitergabe.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-1.5 Genetik Weitergabe.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:54:21 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-1.4 Genetik Neukombination]]></title><link>bio-nickl/12-1.4-genetik-neukombination.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-1.4 Genetik Neukombination.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:53:27 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-1.3 Genetik Vervielfältigung]]></title><link>bio-nickl/12-1.3-genetik-vervielfältigung.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-1.3 Genetik Vervielfältigung.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:52:56 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-1.2 Genetik Regulation]]></title><link>bio-nickl/12-1.2-genetik-regulation.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-1.2 Genetik Regulation.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:52:27 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-1.1 Genetik Speicherung und Realiisation]]></title><link>bio-nickl/12-1.1-genetik-speicherung-und-realiisation.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-1.1 Genetik Speicherung und Realiisation.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:50:41 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[12-3.1 Verhaltensökologie]]></title><link>bio-nickl/12-3.1-verhaltensökologie.html</link><guid isPermaLink="false">Biologie/Biologie Stoff Oberstufe/Bio-nickl/12-3.1 Verhaltensökologie.pdf</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:46:47 GMT</pubDate></item></channel></rss>